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Weiterbildung

Das Scheibenwischer-Modell bei der Espe Dental AG

Unternehmen setzen verstärkt auf Prämiensysteme und gezieltes Kompetenztraining ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Espe Dental AG hat als weltweit agierender Arbeitgeber ein Personalentwicklungsmodell eingeführt, das in diesem Beitrag ausführlich dargestellt wird.
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Der Unternehmenserfolg von Espe basiert seit einem halben Jahrhundert auf einem innovativen Produktprogramm und hochmotivierten Mitarbeitern. Diese Motivation zu sichern und auszubauen, hat sich die Geschäftsleitung daher auf die Fahnen geschrieben. Die Rahmenbedingungen bilden eine Matrixstruktur mit flachen Hierarchien, interdisziplinären Teamarbeitern und modernen PE-Systemen. Espe versteht sich als lernende Organisation und investiert in die konsequente Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter.

Entscheidend für den Erfolg jedes Unternehmens sind die Mitarbeiter und deren Know-how. Aus diesem Grund hat im Hause Espe die Mitarbeiterbeurteilung einen hohen Stellenwert. Liegen die Fähigkeiten des Mitarbeiters dabei deutlich höher als die Anforderungen seines Stellenprofils, ist der Vorgesetzte angehalten, seinem Mitarbeiter zusätzliche Verantwortung zu übertragen. Diese Vorgehensweise schafft neue Perspektiven für den betreffenden Mitarbeiter, die letztlich dem Unternehmen zugute kommen.

Auch bei Defiziten im Leistungsverhalten sollte der Vorgesetzte diese im Rahmen der Mitarbeiterbeurteilung deutlich benennen und den Mitarbeiter in die Pflicht nehmen. In diesem Fall ist es die Aufgabe des Mitarbeiters, seine Leistungsbilanz schnellstens zu verbessern und fehlendes Wissen auszugleichen, wobei er stets auf die Unterstützung seines Vorgesetzten zählen darf.

Vorgesetzte beurteilen ihre Mitarbeiter. Dies ist bei den meisten Unternehmen die übliche Vorgehensweise. Seltener dagegen ist die Beurteilung in umgekehrter Richtung. Bei Espe steht bei einem Kreis von ca. 250 Mitarbeitern auch der Vorgesetzte einmal jährlich auf dem Prüfstand. Diese Beurteilung besteht aus siebzehn Kriterien. Für jedes der Kriterien gilt dabei eine siebenstufige Bewertungsskala.
Autor(en): Rudolf Söllner
Quelle: management&training 04/00, April 2000, Seite 30-33
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