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Maßnahmen gegen Meckerkulturen

Wandel zum Positiven

Das Arbeitsaufkommen, die Prozesse, der Chef, die Kunden ... alles schrecklich. In vielen Firmen jammern die Mitarbeiter von früh bis spät – und zwar ohne objektiv einen Grund dafür zu haben. Denn oft wird das Jammern zum Selbstläufer, es etabliert sich eine Meckerkultur, in der allein um des Meckerns willen gemeckert wird. Wie Unternehmen dieser Falle entkommen können, zeigen Stephan Kaiser und Arjan Kozica.

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In vielen Betrieben sind die Mitarbeiter permanent unzufrieden. Sie meckern, lamentieren und beklagen sich bei jeder Gelegenheit. Sei es über ihre Arbeitsbedingungen, das Führungsverhalten der Vorgesetzten, die bürokratischen Prozesse oder die hohe Inflexibilität des Unternehmens. Die meisten Manager kennen das Phänomen – und probieren alle Reaktionen darauf durch. Sie versuchen, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter zu optimieren. Sie initiieren Work-Life-Balance-Maßnahmen, sie richten Beschwerdestellen ein und verbessern die Prozessabläufe. Und dann stellen sie fest: An der Meckerei im Unternehmen hat sich durch all das nichts ändert. Die Mitarbeiter lamentieren weiter. Sie bleiben unzufrieden und zeigen dies deutlich bei Mitarbeiterumfragen, in informellen Gesprächen und teilweise sogar durch offenen Widerstand.

Die bisherige Forschung zeigt, dass die Unzufriedenheit der Mitarbeiter viele Ursachen haben kann. Natürlich gibt es Unternehmen mit einer Unternehmenskultur, die zu wünschen übrig lässt, Firmen, in denen zu Recht gemeckert wird. Kritik ist, um tatsächliche Defizite aufzuzeigen und Druck abzulassen, gut und notwendig. Nimmt sie aber überhand und hört trotz aller ernst gemeinten Maßnahmen nicht mehr auf, wird sie zum Problem. Dahinter stecken könnte ein bislang kaum beachteter Grund: Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Unternehmen könnte sich bereits als 'Mecker- und Unzufriedenheitskultur' fest im Werte- und Normensystem des Unternehmens verankert haben. Sie ist womöglich zum substanziellen Teil der Unternehmenskultur geworden. Veränderungsprogramme, die dort ansetzen, worüber Mitarbeiter meckern, anstatt bei der Meckerei selbst, müssen deshalb zwangsläufig ins Leere laufen.

Extras:

  • Appreciative Inquiry: Das Gute stufenweise erkennen und ausbauen
  • Was dahintersteckt: Fünf gute Gründe für’s Meckern im Unternehmen
  • So nutzen Führungskräfte das Meckern konstruktiv: Fünf Tipps von Tobias Illig
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von vier Büchern zum Thema Zufriedenheit und positives Management

Autor(en): Stephan Kaiser und Arjan Kozica
Quelle: managerSeminare 163, Oktober 2011, Seite 72 - 77 , 23056 Zeichen

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