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Virtual Human: Virtuelle Charaktere als persönliche Lern- und Dialogpartner

Einen virtuellen Menschen zu erschaffen, der sozial interagieren sowie über Sprache, Gestik und Mimik glaubwürdig kommunizieren kann - diesem Ziel hat sich das Virtual Human Konsortium verschrieben. Namhafte Einrichtungen wie das Fraunhofer Institut Graphische Datenverarbeitung (IGD) und das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. in Darmstadt arbeiten bereits seit 2002 an virtuellen Charakteren, die in Echtzeit und ohne lenkende menschliche Hand agieren. Dazu haben die Forscher Module wie Dialogerzeugung, Sprachverstehen sowie Grafikausgabe entwickelt und über einen webbasierten Ansatz verbunden.

Erste Ergebnisse des Projektes, das im Oktober 2006 ausläuft, wurden auf der diesjährigen CeBIT präsentiert: ein Fußballquiz mit einem virtuellen Moderator und zwei virtuellen Fußballexperten. Der Quizteilnehmer hingegen ist ein echter Mensch, mit dem die Figuren selbstständig diskutieren und interagieren. Doch das Einsatzgebiet beschränkt sich laut Dr. Christian Knöpfle nicht auf den Spielbereich: 'Der virtuelle Mensch kann auch im Trainingsbereich eingesetzt werden', erklärt der Mitarbeiter des Fraunhofer IGD. 'Z.B. bei interkulturellen Trainings für Manager, im Service-Bereich, wo Mitarbeiter im Umgang mit schwierigen Kunden geschult werden müssen, oder als Tutor in E-Learning-Kursen.' Weitere Infos im Internet.
Autor(en): (stb)
Quelle: e-le@rning Heft 02/06, September 2006
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