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Videokonferenzen

Nasekratzen unerwünscht

Videokonferenzen sparen Reisekosten und Arbeitszeit. Ein Allheilmittel für Besprechungen sind sie dennoch nicht. Nur bei richtiger Vorbereitung und Anwendung führen Videokonferenzen zu sinnvollen Gesprächsresultaten. 13 Tipps helfen beim Auftritt vor der Kamera.
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Vom Markt kommen gemischte Signale: Als nach dem 11. September 2001 viele Unternehmen ihren Reiseverkehr beschränkten, standen beim großen deutschen Anbieter von Videokonferenzsystemen MVC Teleconferencing die Telefone kaum noch still. Der Durchbruch dieser Konferenzform schien gekommen.

Anders die Erfahrungen des englischen Technikanbieters Videocom: 'You'd think they'd be selling like hot cakes at the moment. But they're not.' Martina Rieg, Manager Program Planning von Ford Credit Europe bei London sieht die Entwicklung gelassen: 'Wir arbeiten seit Jahren mit Telefon- und Videokonferenzen, vor allem bei europaweiten Besprechungen mit Einbindung der Kolleginnen und Kollegen aus Detroit. Einen dramatischen Anstieg von Videokonferenzen können wir nicht beobachten. Wir nutzen diese Technik, weil wir so schnelle und kostengünstige Sitzungen abhalten können. Das wird in Zukunft sicherlich noch zunehmen. Aber Vorsicht: eine erfolgreiche Videokonferenz muss sorgfältig vorbereitet werden und alle Beteiligten müssen mit dem Medium vertraut sein. Sich bei einem wichtigen Thema nur einmal schnell vor die Kamera zu setzen und loszuplaudern führt in den meisten Fällen zu einem Desaster. Und leider gilt heute noch, dass der Technik nicht immer zu trauen ist, trotz aller Weiterentwicklungen.'

Variante 1: In zwei weit voneinander entfernten Besprechungsräumen sitzen die Teilnehmer vor mehr oder weniger großen Bildschirmen. Im Raum verteilt sind Kameras. Auf den Bildschirmen sieht man das jeweils andere Sitzungszimmer mit allen Teilnehmern und/oder die jeweils Redenden. Der Stand der Technik bestimmt die Qualität des Tons und der Bilder. Was hier für zwei Räume beschrieben ist, lässt sich technisch auch mit bis zu hundert Räumen realisieren...
Autor(en): Hans-Werner Baumann, Dr. Bernhard Ulbrich
Quelle: management&training 02/03, Februar 2003, Seite 35-37
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