Beiträge m&t

Unternehmen Trainer

Die eigene Firma

Bei jeder Existenzgründung tauchen ähnliche Fragen auf: Alleine oder zu zweit? Wie sieht die Anfangsfinanzierung aus? Was gibt der Staat dazu? Eberhard Mutscheller, systemischer Unternehmensberater in Berlin, gibt anhand eines Firmenbeispiels der Beratungsfirma 'dwp - Hundertmark & Schröder Partnerschaft' Tipps für eine erfolgreiche Gründung.
Kostenfrei für Abonnent/innen von managerSeminare
Downloaden
Der Entschluss, sich selbstständig zu machen, kommt nicht über Nacht, sondern reift langsam. Personalentwickler oder Trainer fangen dabei meist mit einem Spezialthema an. Die Zielgruppe bleibt immer die gleiche: Die Menschen im Unternehmen. So hatten auch die zwei Psychologinnen Martina Hundertmark und Sabine Schröder nach Abschluss ihres Studiums eigentlich nicht die Gründung einer eigenen Firma auf der Rechnung. Und der Weg bis zu 'dwp - Hundertmark & Schröder Partnerschaft' war mit Hindernissen verstellt.

Zuerst stand da nur die Erfahrung, als Trainer und Berater im Angestelltenverhältnis bei einer Personalentwicklungsfirma zu arbeiten. Dazu kamen Fähigkeiten als Geschäftsführerin vor dem Studium. Und nicht zuletzt die Erkenntnis, die eigene Firma nicht alleine, sondern zusammen mit einer Partnerin aufzubauen.

Die Vorteile, zu zweit eine Firma zu gründen, liegen auf der Hand. Die komplexen Prozesse einer Existenzgründung lassen sich leichter bearbeiten. Man hat immer jemanden, mit dem man seine Fragen diskutieren kann. Der Lebenspartner dankt es einem, da er nicht mit dem ständig präsenten Thema: 'Wie mache ich was und wofür entscheide ich mich?' in der Gründungsphase konfrontiert wird. Nach der Gründung hat man den Vorteil, sich gegenseitig vertreten und auch größere Aufträge annehmen zu können.

Doch wie kommen Existenzgründer von der Entscheidung für die eigene Firma wirklich zur eigenen Firma? Der Gründungsprozess muss strukturiert und die Fragen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gründung gewichtet werden. Hier kann eine Unternehmensberatung in zweierlei Hinsicht helfen. Erstens prüft sie die Ernsthaftigkeit des Vorhabens und zweitens kontrolliert sie den Prozess auf Vollständigkeit und die einzelnen Phasen auf deren richtige Umsetzung.
Autor(en): Eberhard Mutscheller
Quelle: management&training 09/02, September 2002, Seite 52-53
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben