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Umgang mit Fehlern

Es fehlt an einer guten Fehlerkultur

Dass eine positive Fehlerkultur essenziell ist, damit Unternehmen agil arbeiten und sich in die immer ungewissere Zukunft hineintasten können, gilt mittlerweile als ausgemacht. Doch so sehr ein positiver Umgang mit Fehlern von Organisationsexperten beschworen wird, so selten ist er (noch) in Unternehmen. Das hat das Management- und Technologieberatungsunternehmen Campana & Schott zusammen mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen herausgefunden. Für ihren 'Future Organization Report 2019' befragten sie über 500 Beschäftigte – zwei Drittel von diesen Führungskräfte – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von diesen gab nur jeder Fünfte an, dass Fehler in ihrem Unternehmen nicht gegen die Person verwendet werden und nicht einmal ein Drittel hat das Gefühl, Risiken eingehen zu dürfen. Haupthebel, um die Entwicklung einer positiven Fehlerkultur im Unternehmen voranzutreiben, ist nach Mehrheit der Befragten das Verhalten der Führungskräfte: Je offener diese zu ihren Fehlern stehen und je mehr sie sie als Lerngelegenheiten betrachten, desto eher werde sich eine positive Fehlerkultur im Unternehmen etablieren.
Autor(en): Conny Thees
Quelle: managerSeminare 263, Februar 2020
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