Tutorial
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Gekonnt Grenzen setzen

Im hektischen Alltag prasseln von allen Seiten Anforderungen und Erwartungen auf uns ein, die das Stresslevel nach oben treiben. Sich gegen diese abzugrenzen, fällt vielen von uns schwer. Wie es Schritt für Schritt leichter wird.

Schritt 1: Die eigenen Limits akzeptieren

Sich mit anderen zu vergleichen, liegt in der menschlichen Natur. Wobei wir uns bevorzugt nach „oben“ vergleichen – also mit Menschen, die (vermeintlich) erfolgreicher, attraktiver oder intelligenter sind als wir. Im Job suchen wir uns als Vergleichsmaßstab entsprechend gerne jene Kolleginnen und Kollegen aus, die (anscheinend) effizienter, schneller und leistungsfähiger sind als wir – und versuchen, diesen nachzueifern, indem wir die persönliche Latte immer höher legen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, sich etwas zu strecken und die eigenen (Leistungs-)Grenzen hier und da ein wenig auszuloten. Problematisch wird es, wenn wir dies dauerhaft tun. Denn so steuern wir uns selbst systematisch in die Überforderung, bis schlimmstenfalls ein Burnout droht. Die Einsicht, nicht in allen Lebensbereichen genauso leistungsfähig sein zu können wie andere, ist daher fundamental wichtig.

Schritt 2: Das eigene Verhalten analysieren

Aufbauend auf dieser Einsicht wird das eigene Verhalten kritisch unter die Lupe genommen: Wann bürde ich mir Dinge auf oder lasse mir Dinge zuschieben, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich schon am Anschlag arbeite, meine Grenzen schon erreicht sind? Wann sage ich Ja, obwohl ich Nein denke? Wie oft tue ich Dinge nur aus Höflichkeit oder Pflichtgefühl, obwohl ich für sie eigentlich keine Zeit habe und sie auch nicht machen möchte?

Schritt 3: Alternativ-Verhalten durchspielen

Anschließend gilt es, die entsprechenden Situationen im Kopf durchzuspielen – und zwar mit alternativen Verhaltensweisen. Was kann ich sagen, wie kann ich reagieren, was kann ich tun, um Grenzen zu setzen, und wie wird das Gegenüber darauf wohl reagieren? Was wird es sagen, wie antworten, wenn ich etwa eine Bitte ablehne? Wichtig ist dabei, realistisch zu bleiben und nicht schwarzzumalen.

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