Tutorial
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Change zuverlässig zum Scheitern bringen

Viele Maßnahmen, die organisationalen Wandel in Richtung New Work herbeiführen sollen, sind aus Sicht von Mark Poppenborg sinnlos. Um das auf den Punkt zu bringen, greift der Unternehmer gern zur polemischen Überspitzung. Hier seine sechs Tipps, die helfen, Transformation garantiert vor die Wand zu fahren – und gleichzeitig verraten, worauf es dabei eigentlich ankommt.

1. Startet ein Changeprojekt

Grundsätzlich empfiehlt sich stets die Gründung eines mehrphasigen Changeprojektes. Dafür sind insbesondere gewachsene Unternehmen bestens vorbereitet. Sie wissen: Wann immer ein Changeprojekt startet, gilt es, schauspielerische Höchstleistung abzurufen. Je besser die Folien, je glattpolierter die Sprache, je erwartbarer der Projektplan, desto wahrscheinlicher die Wirkungslosigkeit. Der Zweck des Ganzen: Allen Verantwortlichen kann so der Schein der Beteiligung vermittelt werden – während die echte Arbeit im Hintergrund ungestört fortgesetzt werden kann. So bringt das New-Work-Projekt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit null New Work hervor.

2. Übergebt das Projekt an eine Stabsabteilung

Wenn man mit New Work einen Totalschaden erleiden will, ist die Übergabe des Vorhabens an eine Stabsabteilung, idealerweise an HR, extrem hilfreich. Der Clou versteckt sich dabei in der impliziten Aussage: „Wir selbst haben Wichtigeres zu tun.“ Einfacher kann man es sich nicht machen. Die ganze Organisation weiß nun: „Entwarnung! Sie meinen es nicht ernst.“

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