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Transformation in Unternehmen

Digitalisierung in deutschen Betrieben stagniert

Befriedigend – so bewerten deutsche Betriebe den Stand ihrer Digitalisierung auf einer Schulnoten-Skala. Das geht aus einer Studie hervor, für die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) 4.286 Unternehmen aus acht Wirtschaftszweigen befragt hat. Das eher ernüchternde Ergebnis zum Stand der Digitalisierung in der Gesamtwirtschaft bleibt demnach wie bei der Vorjahresumfrage bei 2,9. Aber woran liegt es, dass die digitale Transformation nicht besser vorangeht? An vielschichtigen Herausforderungen, wie die Umfrage weiter zeigt: sowohl was die Komplexität der Umstellung von Systemen und Prozessen angeht, was 39 Prozent als Herausforderung ansehen, als auch fehlende Ressourcen wie Zeit (36 Prozent) und Geld (34 Prozent).

Laut der Studie sprechen jedoch gute Gründe dafür, bei der Digitalisierung stärker aufs Gas zu drücken. So ist mit 51 Prozent die Flexibilisierung des Arbeitens und die Etablierung neuer Arbeitsmodelle das wichtigste Digitalisierungsmotiv der Betriebe. Das Stärken der Kundenbindung und die Möglichkeit, Kundenanforderungen nachzukommen, schafft es mit 40 Prozent auf den zweiten Platz. Das am dritthäufigsten genannte Motiv für die Digitalisierung in Unternehmen steht auf den ersten Blick im Kontrast zur drittgrößten Herausforderung: 39 Prozent wollen Kostensenkungspotenziale realisieren. Nur müssen sie dafür eben erst einmal Geld in die Hand nehmen.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 291, Juni 2022
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