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Trendwende im Management-Development

Die zunehmende Vielfalt relevanter Neuerungen in Unternehmen und Umfeld prägen den Arbeitsalltag von Führungskräften. An die Stelle relativer Stabilität tritt der permanente Wandel. So zeichnet sich heute erfolgreiches Management durch den flexiblen, zeitnahen und effizienten Umgang mit Veränderungen aus. Diese Herausforderungen stellen neue Ansprüche an aktuelle Weiterbildungskonzepte.
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Zeitgemäße Managemententwicklung muss sich an den Zielen des Unternehmens orientieren und die Voraussetzung für organisationales Lernen schaffen. Individuelle Lernziele treten zunehmend in den Hintergrund, Lernprozesse fokussieren sich vielmehr auf das Lernen der Organisation. Die Lernfähigkeit des Gesamtunternehmens wird zum strategischen Erfolgsfaktor.

Voraussetzung wertschöpfender Weiterbildungskonzepte ist demnach eine enge Verzahnung der individuellen Lernprozesse mit der Unternehmensstrategie. Zwingen äußere Einflüsse zu einer Strategieänderung, müssen auch die Entwicklungsprogramme überprüft und an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Je schneller diese Anpassungen erfolgen, desto größer wird der Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Organisationen sein.

Fundiertes Fachwissen ist notwendige, aber nicht mehr hinreichende Voraussetzung, um im Arbeitsleben erfolgreich zu agieren. In den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken verstärkt Personal- und Sozialkompetenzen. Der erfolgreiche Manager zeichnet sich durch Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Menschenkenntnis, Organisationstalent und Konfliktfähigkeit aus. Gleichzeitig schafft er es, in Zeiten des Wandels seine Mitarbeiter stressresistent zu motivieren und zielorientiert zu führen. Je höher er in der Hierarchie aufsteigt, desto wichtiger werden diese Fähigkeiten. Leitet er seine ersten Karriereschritte durch kompetentes Fachwissen ein, soll er sich als obere Führungskraft mehr zum Generalisten mit sozialen Kompetenzen entwickeln.

Leider entsprechen nur wenige Führungskräfte diesen Idealvorstellungen. Durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen gilt es, diese Defizite effektiv und effizient auszugleichen.
Autor(en): Karin Häring
Quelle: management&training 03/00, März 2000, Seite 10-13
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