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Trainingsmarkt

Das Festo Lernzentrum als Weiterbildungsanbieter am freien Markt

Die Festo AG & Co. wurde vor 75 Jahren gegründet und ist heute führend auf dem Gebiet der Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Um systematische Lernprozesse aktiv zu steuern, wurde dem größten Produktionswerk der Firma in Deutschland die Festo Lernzentrum Saar GmbH als Coach zur Seite gestellt. Das Unternehmen trägt sich selbst und tritt auch am freien Markt als Weiterbildungsanbieter auf.
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Getragen wird das Festo Lernzentrum von der Philosophie der Festo AG & Co., den Leitgedanken, das lernende Unternehmen zu manifestieren, zu verkörpern, zu unterstützen und zu leben. Die Festo Lernzentrum Saar GmbH wurde am 25. April 1990 gegründet und konnte am 12. April 1994 mit einer Belegschaft von fünf Mitarbeitern als gemeinnützige Weiterbildungseinrichtung eröffnet werden. Gleichzeitig war es ein Anliegen der Festo AG & Co., nicht nur eine firmeninterne Abteilung zu schaffen, sondern ein gemeinnütziges Cost Center, das sich wirtschaftlich selbst trägt und als Tochterunternehmen nicht nur für die Festo AG & Co., sondern auch am freien Markt auftritt.

Das Unternehmen begann auf der grünen Wiese; und das zu einer Zeit, als die konjunkturelle Entwicklung in der Region und in der Bundesrepublik schlechte Voraussetzungen bot. Damals mussten Unternehmen, insbesondere im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung, den Rotstift ansetzten und Mitarbeiter massiv abbauen.

Bis heute ist die Zahl der Mitarbeiter auf 20 Festangestellte und circa acht ständigen Praktikanten angewachsen, wobei die Zahl der Mitarbeiter stetig steigt. Der Umsatz hat sich gegenüber dem Rumpfgeschäftsjahr 1994 (0,48 Mio. Mark) bis heute mehr als verzehnfacht. Die Zahl der über Qualifizierungsmaßnahmen des Festo Lernzentrums auf Arbeitsplätze vermittelte Personen liegt bei mehreren Hundert, was nicht nur im Saarland eine hervorragende Bilanz darstellt, sondern ebenso einen hohen gesellschafts- und arbeitsmarktpolitischen Wert hat. Das Lernzentrum übernahm die Rolle einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte. Mit Fördermaßnahmen durch Ministerien, Arbeitsverwaltung und Kammern wurden Projekte wie die Verbundausbildung oder die Schaffung neuer Berufsbilder wie beispielsweise des Mechatronikers möglich.
Autor(en): Dr. Peter Speck, Dipl. Kfm. Frank Umlauf
Quelle: management&training 03/00, März 2000, Seite 31-34
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