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Paradoxes Idealbild

Trainerpersönlichkeit

'Persönlichkeit entscheidet!' antworten Auftraggeber häufig auf die Frage nach dem wichtigsten Kriterium bei der Trainerauswahl. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass Trainer den Lernerfolg nicht allein durch Fach- oder Methodenkompetenz garantieren können. Vielmehr braucht es die Fähigkeit des Trainers, dem Auftrag, der Situation und den Teilnehmern angemessene Rollen auszufüllen.

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Immer wieder hören Teilnehmer in Seminaren die pauschale und leicht arrogant geäußerte Empfehlung des Trainers: 'Sie müssen an Ihrer Persönlichkeit arbeiten!' Was ist eigentlich 'Persönlichkeit'? Ein weites Feld - oder zeitgeistig konstruktivistisch gesprochen: Persönlichkeit ist vor allem ein Konzept im Kopfe dessen, der sich über das Thema Persönlichkeit Gedanken macht, zum Beispiel in einem Zeitschriftenartikel.

Mit kaum mehr als einem Auftrag und dem eigenen Wissens- und Erfahrungsschatz ausgestattet, sollen Trainer oftmals unter schwierigsten Bedingungen Seminargruppen zu Lernerfolgen verhelfen, Konflikte regeln oder Führungsfehler durch Mitarbeitertraining kompensieren. Trainer sollen Vorbild sein, und doch werden viele die Lebensumstände von Trainern kaum als vorbildhaft empfinden: das halbe Jahr allein auf Reisen, vielfach unter einem chronischen Mangel an kollegialem und sonstigem partnerschaftlichen Austausch leidend. Dass Menschen, die diesen Beruf ausüben, gleichermaßen stabil wie flexibel, kommunikativ wie autonom, belastbar wie sensibel, durchsetzungsstark wie ethisch motiviert sein sollen, ist Kern eines landläufigen, aber uneinlösbaren, da paradoxen Idealbildes vom Trainer.

Als Modellstandard der Persönlichkeitsentwicklung hat sich seit geraumer Zeit das Pyramidenmodell der Veränderung des NLP-Protagonisten Robert Dilts etabliert. Drei dieser Ebenen, die Werte-, die Kompetenz- und die Verhaltensebene seien hier näher beleuchtet, um handwerklich zu beschreiben, auf welcher Basis erfolgreiches Trainingshandeln gedeihen und sich konkret zeigen kann.

Autor(en): Dr. Jochem Kießling-Sonntag
Quelle: management&training 12/03, Dezember 2003, Seite 12 - 17

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Artikel aus management&training 12/03:

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