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Train the e-Trainer

Trainer entdecken e-Learning

e-Learning statt Präsenztraining? - Die Fragestellung ist überholt. Integration von e-Learning ins bewährte Lernmethoden-Mix lautet der Wunsch der Unternehmen - und der Trainer soll es leisten. Doch dem mangelt es meist selbst an Erfahrung mit den virtuellen Lernformen. Welche zusätzlichen Kompetenzen erfordert die Teilnehmerbetreuung via Mail und Chat? Wie macht sich der Trainer fit? managerseminare e-le@rning begab sich auf die Suche nach dem neuen Trainerprofil.
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“Die Botschaft habe ich verstanden: Weil e-Learning alleine wohl doch nicht funktioniert, heißt jetzt Blended Learning die Lösung.” Der lakonische Kommentar eines Teilnehmers auf dem vergangenen IT-Trainingskongress in Bonn dürfte den sich schon beschäftigungslos wähnenden Trainern und Weiterbildnern gefallen haben. Von der weitgehenden “Kannibalisierung” klassischer Trainings durch e-Learning sprachen keine zwei Jahre zuvor Personalmanager großer Unternehmen. “Die Trainer sahen schon ihre Felle und Honorare davonschwimmen”, erinnert sich Michael Ertel vom Bildungsportal VCB Virtueller Campus Bayern an die Stimmungslage unter den Weiterbildungsanbietern.

Vergangenheit. Mit den ersten Erfahrungen offenbarten sich in Unternehmen die Grenzen des virtuellen Lernens. Bewährte Lernformen lassen sich mittels e-Learning nicht einfach 1:1 abbilden. Der Trainer mit seinem methodisch-didaktischen Know-how und seiner Präsenz wird mehr denn je gebraucht. Denn das Potenzial für Blended-Learning-Konzepte in Unternehmen lässt sich nur mit Bildungspersonal erschließen, das weiß, wie sich altbewährte und neue Lernmethoden sinnvoll miteinander verzahnen lassen.

Doch an der notwendigen Medienkompetenz und praktischen Erfahrung mangelt es bis dato auch den Trainern. “Die allerwenigsten haben selbst einmal an einem e-Learning-Kurs teilgenommen und z.B. die besondere Herausforderung an das eigene Kommunikationsverhalten im Chat erlebt”, so die Beobachtung von Lore Reß vom Friedberger e-Learning-Anbieter Daten + Dokumentation. Auf der diesjährigen Learntec führte sie erstmals ein Trainersymposium durch, um Berührungsängste abzubauen und Chancen aufzuzeigen. Das Interesse der Trainer war enorm. Sehr viel Zeit, entsprechendes Know-how aufzubauen, bleibt ihnen nach Ansicht von Lore Reß auch nicht, denn “in fünf Jahren spricht keiner mehr von e-Learning, dann ist das Standard”.

Extras:
  • Marktübersicht: 22 Ausbildungen zum e-Trainer und Teletutor.
  • Info-Kasten: Die neuen Berufsbezeichnungen: vom e-Tutor bis zum e-Learning-Manager - Was verbirgt sich hinter welchem Titel?
  • Info-Kasten: Kompetenzprofil des e-Trainers.
Autor(en): Jürgen Graf
Quelle: e-le@rning Heft 03/03, Juli 2003, Seite 8-15
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