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Textbasierte Kommunikation im E-Learning

Empathie im virtuellen Raum

E-Trainer haben's schwer: Anders als ihre Präsenzkollegen sind sie meist auf E-Mails angewiesen, um ihre Teilnehmer zu motivieren oder eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen. Doch welcher Kommunikationsstil kommt bei den Teilnehmern an? Und welches Bild machen sie sich anhand von Nachrichtenlänge, Satzbau oder Wortwahl vom Trainer? managerSeminare e-le@rning liefert Antworten.
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Ein aufmunterndes Lächeln, unterstützende Körpersprache oder direkter Blickkontakt - Präsenztrainer haben viele Möglichkeiten, eine persönliche Beziehung zu ihren Teilnehmern aufzubauen und eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen.

Ihre E-Trainer-Kollegen haben es da deutlich schwerer: Sie treten häufig nur per E-Mail oder in virtuellen Klassenräumen und Diskussionsforen mit ihren Teilnehmern in Kontakt. Persönliche Begegnungen sind eher spärlich gesät.

Die Folge: Sie können meist nicht erkennen, wie die Stimmung ihrer Teilnehmer ist - einer etwaigen Beeinträchtigung der Lernmotivation werden sie erst dann gewahr, wenn sie sich bereits manifestiert hat und im schriftsprachlichen Austausch zum Ausdruck kommt.

Darüber hinaus sind ihre Möglichkeiten, Teilnehmer persönlich zu erreichen und zu motivieren, stark eingeschränkt: Neben der technischen und methodisch-didaktischen Konzeptionierung und Durchführung der virtuellen Lernangebote bleiben ihnen lediglich die Charakteristika der textbasierten Kommunikation als Katalysator für Empathie und Anteilnahme.

Folglich sind E-Trainer darauf angewiesen, die Schriftsprache zu kodieren und zu dekodieren sowie persönliche und emotionale Informationen „zwischen den Zeilen“ herauszulesen. Eine enorme Kompensationsleistung, die ganz andere Herausforderungen an die soziale Kompetenz des Trainers stellt als bei Präsenzseminaren.

Denn: Woran kann man beispielsweise erkennen, ob der virtuelle Gesprächspartner unsicher oder verärgert ist? Oder wie könnte ein entsprechendes Nachfragen womöglich interpretiert werden?

Extras:
  • Von der Anrede über den Satzbau bis hin zur Kreativität - relevante schriftsprachliche Merkmale.
Autor(en): Daniela Stokar von Neuforn
Quelle: e-le@rning Heft 01/06, Februar 2006, Seite 20-24
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