Management

Teamrollen

Instrumente zur Teambildung

Wie lassen sich die Aufgaben im Team so verteilen, das sie sich mit den Potentialen der einzelnen Teammitglieder weitgehend decken? Eine Antwort auf diese Frage versprechen eine Reihe von Instrumenten zur Teambildung. Ihre Gemeinsamkeit: Sie ermitteln, fußend auf den Erkenntnissen C. G. Jungs, bevorzugte Denkstile und Verhaltenspräferenzen der Teammitglieder. Wir geben einen kurzen Überblick.
Kostenfrei für Abonnent/innen von managerSeminare
Downloaden
Die Frage, wer ich bin und wer der andere ist, hat schon beinahe philosophischen Charakter. Und dennoch: Im Arbeitsalltag sieht sich eine Führungskraft häufig mit dem handfesten Problem konfrontiert: Wen nehme ich für diese oder jene Aufgabe? Am Anfang steht auch hierbei die Selbsterkenntnis. Aber aus der Erkenntnis des „Ichs” entwickelt sich schnell die Frage nach dem „Du” und dem „Wir”. Und so hat sich auch in der Entwicklung der Erkenntnisprofile gezeigt, daß am Anfang das Persönlichkeitsprofil stand und sich daraus Instrumente entwickelt haben, die für die Bildung von Teams, Abteilungen und Firmen genommen wurden. So besteht zwischen den Instrumenten der Persönlichkeitsentwicklung zu denen der Teamentwicklung oft nur ein kleiner Unterschied. In ManagerSeminare, Heft 11, 1993 wurden bereits HDI, MBTI, DISG und PSA vorgestellt und bewertet. Unter dem Aspekt der Teambildung werden an dieser Stelle TeamDesign oder auch TMS, MBTI und DISG noch einmal kurz vorgestellt und gewichtet.

Es gibt auf dem deutschen Markt eine ganze Reihe solcher Instrumente, die dem Leser beziehungsweise Anwender Erkennungshilfen anbieten, die jedoch nicht immer seriös vorgehen. Die hier beschriebenen Modelle beruhen alle auf den Forschungen des Psychologen Carl Gustav Jung (1875 - 1961), der die Persönlichkeit an den Grundfunktionen der Psyche orientiert: Denken, Intuieren, Fühlen und Empfinden. Diesen vier Grundfunktionen stellt er extrovertiertes und introvertiertes Handeln und Denken gegenüber…
Autor(en): Bernd Neuefeind
Quelle: managerSeminare 22, Januar 1996, Seite 77-79
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben