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Die perfekte Besetzung

Teamcasting

Ein Topteam ist der Traum jeder Führungskraft. Wie aber wird eine Arbeitsgruppe zum Spitzenteam? Welche Rolle spielt dabei der anfängliche Teammix? Und: Welche Kriterien helfen beim Teamcasting wirklich? Diese Fragen stellen sich umso mehr, als Teams immer häufiger nur für kurze Zeit gebildet, wieder aufgelöst und neu kombiniert werden. Eine gute Startposition ist ein dickes Plus, um schnell in den Hochleistungsmodus zu kommen.


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Was dieses Team geschafft hat, macht Eindruck: In nur 24 Monaten ist es einer Arbeitsgruppe des Haushaltsfilterherstellers Brita aus dem hessischen Taunusstein gelungen, ein völlig neues Produkt zu entwickeln und einschließlich kompletter Marketing- und Vertriebsstrategie auf den Markt zu bringen. Ein Gerät, mit dem sich Wasser nicht nur filtern, sondern auch aromatisieren lässt. Die Konkurrenz tüftelte zeitgleich an ähnlichen Novitäten und saß der Innovations-Taskforce ständig im Nacken.

Doch das Team hatte mit seinem Projekt – Codename: Countertop – die Nase vorn: Die Aromageräte standen vor denen der Wettbewerber in den Verkaufsregalen. Im Herbst 2011 konnten sich die Brita-Mitarbeiter in Nürnberg für ihre großartige Leistung den Preis für Deutschlands bestes Projekt abholten – den Project Excellence Award der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM). Als sie dort auf dem Siegertreppchen standen, wird sich mancher im Publikum die Frage gestellt haben: Welche Rädchen wurden da schon am Anfang richtig gedreht, damit am Ende so ein tolles Team dabei herauskommen konnte?

Die Frage ist nicht neu. Aber sie ist jüngst wieder virulenter geworden. Zwar ist seit den gruppendynamisch bewegten 1970er- und 1980er-Jahren viel heiße Luft aus dem Mythos Team entwichen. Teams gelten längst nicht mehr als Allheilmittel für alle Belange. Gleichzeitig aber weitet sich die Teamisierung der Arbeitswelt aus, weil die Aufgaben immer komplexer werden und nur gelöst werden können, wenn Menschen mit verschiedenen Kompetenzen zusammenarbeiten und sich ergänzen. Teams sind aber heute nicht nur Business as usual. Sie sind auch häufiger als früher zeitlich begrenzt. 'Früher hat man Teams als stabile Gemeinschaft betrachtet. Heute wechseln die Mitarbeiter häufiger', sagt Elfriede Neubert-Liehm, HR-Managerin bei Daimler Trucks in Stuttgart.

Extras:

  • Checkliste Teamaufbau: Die Pfeiler des Erfolgs
  • Infokasten: Die Big Five der Persönlichkeit
  • Experiment: Das 'Gefangenendilemma'
  • Thema Teamzusammenstellung: Die Ergebnisse der Leserbefragung aus managerSeminare Ausgabe 174
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von vier Büchern zum Thema Teamarbeit und Teamentwicklung sowie Hinweis auf einen Fachartikel zum selben Thema

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 177, Dezember 2012, Seite 74 - 80 , 30216 Zeichen

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