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Studie

Die Unternehmensberatung ghh Consult führte im Auftrag des German Convention Bureaus eine Marktstudie zu Volumen und Struktur des deutschen Tagungs- und Kongressmarktes durch. Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Anbieter-und Teilnehmerberfragung. Gisela Hank-Haase hat die Ergebnisse für management & training zusammengefasst.

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Der Tourismus- und Kongressreiseverkehr hat sich für die Städte und Gemeinden der Bundesrepublik Deutschland zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Im Jahr 2001 werden rund 65 Millionen Veranstaltungsteilnehmer ein Umsatzvolumen von mehr als 85 Milliarden Mark initiieren. Damit werden bundesweit 850 bis 900 Tausend Vollzeitarbeitsplätze gesichert. Jeder dritte Arbeitsplatz in der deutschen Tourismusbranche hängt von der Nachfrage in diesem Marktsegment ab. International nimmt Deutschland im Tourismus- und Kongressreiseverkehr mit einem Marktanteil von 6,5 Prozent nach den USA, Frankreich und Großbritannien den vierten Rang ein. Allein in Berlin wurden im Jahr 2000 insgesamt 125 internationale Großkongresse ausgerichtet.

Die Anbieterbranche hat sich in der Vergangenheit in immer stärkerem Maße auf die Erwartungen und Ansprüche der stetig wachsenden Nachfrage eingestellt. Rund 11.000 Veranstaltungsstätten, darunter knapp 10.000 Ho-tels, 400 Kongresszentren und Hallen, 300 Hochschulen und 30 Flughäfen bieten derzeit 55.000 Veranstaltungsräume unterschiedlicher Größenordnung an. Neben diesen Veranstaltungsflächen, die 2,6 Millionen Quadratmeter umfassen, werden 1,3 Millionen Quadratmeter Ausstellungsfläche bereitgestellt. Ergänzt wird das Veranstaltungsangebot durch etwa 75 firmeneigene Veranstaltungszentren und mehr als 1000 außergewöhnliche Veranstaltungsstätten.

Die Intensität von Tagungs- und Kongressangebot und -nachfrage ist innerhalb der Bundesrepublik Deutschland regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Deutliche Schwerpunkte bilden die wirtschaftlichen Ballungszentren des Ruhrgebietes, des Rhein-Main-Gebietes und des Rhein-Neckar-Raumes.

Autor(en): Dr. Gisela Hank-Haase
Quelle: management&training 09/01, September 2001, Seite 48 - 49

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