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Steuerstrafe fürs Homeoffice?

​Für alle, die im Homeoffice arbeiten, war es das Aufregerthema im November 2020: In einem von der Forschungs- und Trendabteilung der Deutschen Bank veröffentlichten Aufsatz wurde vorgeschlagen, auf das Homeoffice eine Steuer zu erheben: fünf Prozent vom Bruttolohn. Der Grund: Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, brächten weniger Geld in Umlauf, das schade der Wirtschaft. Zudem seien Homeworker gegenüber Menschen, die jobbedingt nicht von zu Hause aus arbeiten können, privilegiert. Eine Homeoffice-Steuer könnte Letzteren – Menschen, die sich oft auch in niedrigeren Einkommensklassen befinden – zugutekommen, in den Social- und klassischen Medien gab es große Schelte für die Einlassungen. Einer der häufigsten Konter: Zwar spare man im Homeoffice tatsächlich einige Kosten, zahle dafür aber an anderer Stelle drauf, etwa bei Strom- und Heizkosten.

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 274, Januar 2021
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