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Sportschloss Velen

Qualitätsmanagement im Tagungshotel

Tagungshotels müssen Qualität bieten, denn die Anforderungen der Seminargäste wachsen. Wie Qualitätsmanagement im Tagungshotel entwickelt und umgesetzt wird, beschreibt Martin Oberließen. Der Diplom-Sportlehrer ist im Hotel Sportschloss Velen nicht nur für die Fitness seiner Gäste da, sondern sorgt als Qualitätsbeauftragter auch für optimale Arbeitsabläufe.
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Das Qualitätsmanagement-System des Münsterländer Tagungs- und Sporthotels Sportschloss Velen hat vom TÜV Rheinland das Zertifikat nach DIN EN ISO 9002 erhalten und gehört somit zu den wenigen im Bereich Qualitätsmanagement zertifi-zierten Tagungshotels in Deutschland.

Die Idee der Qualitätsprüfung entstand zunächst im Rahmen von Workshops: In monatlichen Qualitätszirkeln von Direktion und Abteilungsleitern wurden gemeinsam besondere Qualitätsstandards erarbeitet, um die Dienstleistungs- und Prozessqualität insbesondere im Tagungsbereich zu verbessern. Es sollen optimale Tagungsbedingungen geschaffen werden, um für Trainer, Personalentwickler und Weiterbildner eine gute Atmosphäre für erfolgreiche Seminare zu gewährleisten.

Das Hotel Sport-schloss Velen hat sich in den vergangenen Jahren stets um Qualitätsverbesserung bemüht, was sich auch in den immer besseren Platzierungen im Wettbewerb 'Tagungshotel zum Wohlfühlen' widerspiegelt. Konnte 1996 Platz 33 belegt werden, folgten 1997 Platz 3, 1998 Platz 4 und 1999 Platz 2 in der Kategorie der Hotels mit mehr als 100 Zimmern, seit 1997 Platz 1 in Nordrhein- Westfalen.

In einer einjährigen Vorbereitungszeit für die Zertifizierung erstellten die Mitarbeiter ein Qualitätsmanagement-Handbuch, in dem für alle Abteilungen die qualitätsrelevanten Abläufe in einzelnen Verfahrensanweisungen dargestellt und festgelegt sind. Die bestehenden Abläufe wurden überprüft und analysiert, aus diesen wurden Qualitätskriterien erarbeitet, welche Abläufe im Einzelnen verbessert werden können, wie das geschehen soll und vor allem, wer dafür sorgt, dass Kriterien nicht nur auf dem Papier stehen, sondern in den täglichen Arbeitsablauf übernommen werden.
Autor(en): Martin Oberließen
Quelle: management&training 01/00, Januar 2000, Seite 58-60
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