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Seminartest

Organisationsaufstellung

Dieses Seminar braucht keinen Flipchart, Beamer oder Projektor, sondern lebt von den Teilnehmern, der Methode und dem Seminarleiter. management & training nahm an einem Seminar zur Organisationsaufstellung im Taunus-Institut Bad Homburg teil und beobachtete Gerhard Walper bei der Leitung.
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Rund 25 Teilnehmer, darunter 20 Frauen haben sich in dem großzügigen und hellen Raum mit Blick ins Grüne versammelt. Es ist eine der drei festen Gruppen, die sich ein Jahr lang einmal im Monat im DB-Trainingszentrum in Bad Homburg trifft. Eingeladen sind Personen, die mit Menschen arbeiten: Coaches, Dozenten, Berater oder Pfarrer, aber auch Kollegen aus sozialpädagogischen oder psychosozialen Berufen.

Sie haben knapp vier Stunden die Möglichkeit, fachliche Fragen zu klären, Fälle aus der eigenen Praxis zu untersuchen oder ihr Arbeitsumfeld und ihr Team aufzustellen. Grundlage der Arbeit von Gerhard Walper, Diplompädagoge, Körperpsychotherapeut und Systemtherapeut, ist die von Bert Hellinger entwickelte Methode des Familien- beziehungsweise Organisationsaufstellens. Dieser Ansatz geht davon aus, dass in solchen Aufstellungen Spannungen, Konflikte und unheilvolle Verbindungen innerhalb eines Systems oder einer Familie sichtbar werden. Mit Hilfe von Stellvertretern wird dem Betroffenen das Arbeitsumfeld oder die eigene Familie vor Augen geführt. Der Therapeut arbeitet mit der jeweiligen Konstellation der Aufstellung. Oft lassen sich Lösungen finden, weil bisher nicht bekannte Beziehungen und Verbindungen offen gelegt werden, die auf den Aufstellenden positiv oder negativ wirken.

Das Seminar beginnt mit einer Runde, in der, wer möchte, ein Anliegen vortragen kann. Gerhard Walper kommentiert dieses entweder kurz oder die Angelegenheit wird in die Liste mit aufgenommen. Mit dabei sind Fälle aus der beruflichen Praxis als Therapeut, Panikanfälle einer Teilnehmerin bei der Übertragung von anspruchsvollen Aufgaben im Job oder einfach Angst vor neuen Funktionen. Jemand steht vor dem Problem der Abhängigkeit von Patienten und Therapeuten, einige tappen bei der eigenen Beratung im Dunkeln und suchen neue Ansatzpunkte für eine Lösung.
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