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Der Sprung ins Ungewisse

Selbständig als Trainer

Selbständigsein liegt im Trend, auch für den Trainerberuf. Allerdings sollte Selbständigkeit nicht mit Einzelkämpferdasein verwechselt werden. Der Kontakt zu Kollegen ist das A und O für einen erfolgreichen Start als Trainer. Und: Selbständige Trainer sollten Schwerpunkte setzen. Universalkünstler sind auf dem Markt unbeliebt. Spezialisierung heißt das Gebot der Stunde.

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von managerSeminare

'Das ist etwas für Menschen, die besessen sind, für Missionare.' Max Meier-Maletz hat sich warmgeredet. Seine Augen glänzen, wenn er über sein Lieblingsthema spricht: den Trainerberuf. 'Menschen und Firmen helfen wollen, das treibt einen guten Trainer an', beschreibt er seine Leidenschaft. Die Einstellung des langjährigen Führungs- und Verkaufstrainers: Es muß ein innerer Motor da sein. 'Wer nur für Geld trainiert, ist schnell wieder weg vom Markt'.

Aber wer es richtig macht, hat große Chancen. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, Trainingsleistungen einzukaufen: Wo es früher angestellte Trainer und eine große Weiterbildungsabteilung gab, werden heute externe Trainer gebucht. Diese Entwicklung dauert in den USA schon seit vielen Jahren an und wird sich in Zukunft auch in Europa verstärken: Unternehmen machen nur noch das selbst, was zu ihrer Kernkompetenz zählt. Alles andere wird von spezialisierten Zulieferern eingekauft.

Unternehmen, die Trainerleistungen einkaufen, erwarten von ihren Dienstleistungs-Lieferanten Expertise und Persönlichkeit. Mit den Worten von Max Meier-Maletz: 'Man sollte menschliche Kontakte lieben.' Joachim von Prittwitz, Trainer und Präsidiumsmitglied des Bundes Deutscher Verkaufsförderer und Trainer e.V (BDVT), Köln, beschreibt den erfolgreichen Trainer als Persönlichkeit, die bereits über Lebens- und Berufserfahrung verfügt.

'Was man als Berater transportiert, sollte man selbst erlebt haben', plädiert auch Uwe Kleinert, Leiter Personalentwicklung bei der E-Plus Mobilfunk GmbH, Düsseldorf, für ein solides Fundament an Praxiswissen. Das heißt: Wer als Trainer beginnt, sollte schon vorher Berufserfahrung gesammelt haben. Einsteiger ohne berufliches Vorleben werden von den Kunden nicht akzeptiert.

Als Grundlage der Fachkompetenz gern gesehen ist ein akademisches Studium. Dabei haben sich die Fachrichtungen Betriebswirtschaft, Pädagogik und Psychologie für den Trainerberuf bewährt - das zeigt auch das Mitgliederprofil des BDVT: Etwa drei Viertel aller Trainer haben ein Hochschuldiplom, davon mehr als die Hälfte mit der Fachrichtung BWL und je um die zehn Prozent als Pädagogen oder Psychologen…

Autor(en): Axel Gloger
Quelle: managerSeminare 33, Oktober 1998, Seite 70 - 76 , 18593 Zeichen

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