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Scheitern lernen

Fuck up, Stand up

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Misserfolge werden in deutschen Unternehmen immer noch totgeschwiegen, gescheiterte Projekte umbenannt oder unauffällig entsorgt. Wer scheitert, hat versagt. Von dieser Denkweise gilt es, sich zu verabschieden. Die bessere heißt: Scheitern gehört dazu – wichtig ist nur, daraus auch zu lernen. Ein Report über gekonntes Scheitern.
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Inhalt:
  • FuckUp Nights: Über die globale Dimension einer neuen Bewegung
  • Fehlertoleranz-Ranking: Deutschlands Scheitern-Kultur im Ländervergleich
  • Perfektionismus als Mantra: Warum Apps an Deutschland vorbei entwickelt wurden
  • Resilienz-Coaching & Co.: Wie das Scheitern elegant umschrieben wird
  • Fail better: Lernen von Samuel Beckett, Christian Lindner, Hannelore Kraft
  • Akzeptieren im Bademantel: Wie sich persönliches Scheitern überwinden lässt
  • Scheitern als Storytelling: Die Learnings aus den Geschichten Dritter

Zentrale Botschaft:

Die Enttabuisierung des Scheiterns ist überfällig, darin sind sich im Grunde alle einig. Erst recht in Deutschland. Einem Land, in dem die Angst vor dem Scheitern so groß ist wie fast nirgendwo. Veranstaltungen wie die FuckUp Nights sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Sie zeigen: Nur, wer sich mit dem Scheitern auseinander setzt, lernt dazu – als Einzelner wie als Unternehmen.

Extras:
  • To Do's nach dem Scheitern: 5 Tipps zur Überwindung der Krise
  • 'Scheitern muss zum Thema werden' – Kurzinterview mit Lars Burmeister
  • Literaturtipps
Autor(en): Anja Dilk und Heike Littger
Quelle: managerSeminare 210, September 2015, Seite 44-50
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