Lernen

Psychotherapie und Bildungsmanagement

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Ende Juli gab es in Hamburg die einmalige Gelegenheit einen Überblick über die aktuelle psychotherapeutische Szene zu bekommen. 'The Evolution of Psychotherapy' hieß der Kongreß, der die weltweit bekanntesten Psychotherapeuten versammelte. Was kann eine Führungskraft oder ein Bildungsmanager von der Forschung und Praxis der Psychtherapie lernen?
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„Ein Woodstock der Psychotherapie” nannte die Los Angeles Times 1985 den weltweit ersten Kongreß „The Evolution of Psychotherapy” in Phoenix, USA. Zur ersten europäischen Auflage des Kongresses fanden sich vom 27. bis 31. Juli 1994 in Hamburg fast 5.000 Psychologen und Psychotherapeuten aus 33 Ländern zusammen. Ein Kongreß, bei dem zum erstenmal die Möglichkeit bestand, auf 110 Jahre Psychotherapie zurückzuschauen und die 14 bedeutendsten (von inzwischen über 200) therapeutischen Richtungen kennenzulernen. Die Referentenliste liest sich wie die Namensliste eines Lexikons der Psychotherapie. Alle 28 Referentinnen und Referenten haben die Geschichte der Psychotherapie in diesem Jahrhundert maßgeblich mitgeschrieben. Das Durchschnittsalter lag bei 70 Jahren. Bekannte Psychotherapeuten gestalteten Workshops, führten Diskussionen, zeigten klinische Demonstrationen und luden zu Fragerunden ein. Die bekanntesten Namen waren Viktor Frankl (Logotherapie), Paul Watzlawick (Systemtheorie, Konstruktivismus), Jay Haley (strategisch-interpersonelle Familientherapie), Albert Ellis (Rational-Emotive Therapie (RET)), Alexander Lowen (Bioenergetik), Otto Kernberg (Psychoanalyse), Ernest L. Rossi (Jungsche Psychotherapie und Hypnotherapie nach Milton Erickson), Eugene Gendlin (Nachfolger von Carl Rogers, Focusing), Salvador Minuchin (strukturelle Familientherapie), Helmut Stierlin (systemische Familientherapie), Hilarion Petzold (Fokale Kurzzeittherapie).

Die Kongreßteilnehmer konnten sich in wenigen Tagen einen fundierten Überblick über die psychotherapeutische Forschung und Praxis machen. Die Faszination lag in der Lehre aus erster Hand…
Autor(en): Susanne Motamedi
Quelle: managerSeminare 18, Januar 1995, Seite 16-18
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