Management

Prozessbegleitung

Die helfende Hand

In Change-Prozessen übernimmt er die Rolle des Botschafters und Vermittlers, des sozialen Helfers und Katalysators: die Rede ist vom Prozessbegleiter. Er sorgt für Information, coacht Betroffene und erschließt Energien für den Wandel. Doch wie sieht seine Arbeit im Einzelnen aus? Was muss er können, und wie erwirbt er die Kompetenzen dafür? Mit Übersicht zu 19 Ausbildungen für Prozessbegleiter.
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Die Fähigkeit, sich ständig zu wandeln, ist für Unternehmen heute überlebenswichtig. Doch viele Firmen sind nicht in der Lage, ihre Veränderungspläne zu verwirklichen. Hilfestellung leisten professionelle Prozessbegleiter bzw. -berater. Eine ihrer zentralen Aufgaben besteht darin, das Management für die menschliche Seite von Change-Prozessen zu sensibilisieren. Prozessbegleiter helfen jedoch auch, die Energien der Betroffenen zu wecken, Mitarbeiter für das Vorhaben zu gewinnen und sie sinnvoll einzubeziehen.

Am Anfang jeder Prozessbegleitung sollte eine saubere Auftragsklärung stehen. Mit den nötigen Vereinbarungen ausgestattet kann der Prozessbegleitern dann in die Umsetzungsphase starten: Er diagnostiziert, wer in welcher Weise von der Veränderung betroffen ist, spürt Befürworter und Gegner auf, ermittelt die Einstellungen und Sichtweisen Einzelner sowie Strömungen und Werthaltungen in ganzen Unternehmenszweigen. Anschließend entwickelt er ein Grobkonzept, wie das Veränderungsvorhaben in Handlungen umgesetzt werden kann.

Inwieweit der Prozessbegleiter während der Umsetzungsphase Verantwortung übernimmt, dazu gibt es verschiedene Ansätze und Auffassungen: Die einen sehen den Prozessbegleiter als Moderator von Teams, Konfliktmanager und Coach, andere sehen ihn als Berater der Führungskraft, die den betroffenen Bereich leitet, wieder andere sehen ihn als Projektmanager.

So verschieden die Ansätze zur Prozessbegleitung sind, so unterschiedlich sind auch die Ausbildungen. Doch bestimmte Werkzeuge sollten auf jeden Fall vermittelt werden, denn sie braucht jeder Prozessbegleiter.

Extras:
  • Übersicht: Die sechs Phasen im Change-Prozess und die jeweilige Rolle des Change-Managers: Kerninhalte der Phasen, Aufgaben und Verhaltensweisen des Change-Managers, Instrumente, kritische Faktoren.
  • Übersicht: Elf Anforderungen an den Prozessbegleiter: Die wichtigsten Soft Skills und persönlichen Kompetenzen.
  • Marktübersicht: 19 Ausbildungen zum Prozessbegleiter im Vergleich: Anbieter, Programmpunkte, Praxisbezug und Besonderheiten, Dauer, Kosten, Terminstart.
Autor(en): Svenja Gloger
Quelle: managerSeminare 51, November 2001, Seite 102-119
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