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Produktivität von Beschäftigten
Produktivität von Beschäftigten

Viele Unternehmen setzen noch nicht auf Automatisierung und KI

Viele Büroangestellte in Deutschland sehen sich während ihrer Arbeitszeit mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die ihre Produktivität hemmen. Gleichzeitig ist die große Mehrheit davon überzeugt, dass Automatisierung und KI helfen können, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Der Einsatz dieser Technologien in der Unternehmenspraxis ist jedoch noch nicht sehr verbreitet. Das zeigt der aktuelle Slack State of Work Report, für den das Marktforschungsinstitut Qualtrics im Auftrag des Technologieunternehmens Slack weltweit mehr als 18.000 Bürobeschäftigte befragt hat, davon mehr als 2.000 in Deutschland. 36 Prozent der Befragten gaben an, dass sie durch Meetings oder das Beantworten von E-Mails viel Zeit verlieren. Weitere 29 Prozent äußerten, dass sie etwa ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit unwichtigen Aufgaben verbringen, nur um vor ihren Kolleginnen und Kollegen produktiv zu wirken. Schwierigkeiten, die Motivation aufrechtzuerhalten (35 Prozent), und Konzentrationsschwächen (30 Prozent) sind weitere Probleme, die die Produktivität der Beschäftigten bremsen.

managerSeminare.de; „Slack State of Work Report 2023“, n= 18.000 Büroarbeitende (global), davon n= 2.000 aus Deutschland

Diese Unproduktivität könnte nach Ansicht der Befragten durch den Einsatz von Technologien verbessert werden: 79 Prozent sind der Auffassung, dass sich Automatisierungstools positiv auf ihre Arbeitsproduktivität auswirken würden, die Hälfte (51 Prozent) befürwortet den Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT. Die Ergebnisse des Berichts zeigen allerdings, dass viele Unternehmen das Potenzial von Automatisierung und KI derzeit noch nicht (vollständig) nutzen können. Viele arbeiten noch mit veralteten Methoden und Tools und nur die Hälfte der Befragten (51 Prozent) gab an, dass ihr Unternehmen bereits Automatisierungen entwickelt hat, um Arbeitsprozesse einfacher oder effizienter zu gestalten. Auch KI-Tools kommen bisher nur bei 29 Prozent zum Einsatz. „Zur Ausschöpfung des Potenzials all dieser neuen Technologien müssen Führungskräfte Richtlinien einführen, die eine neue, differenziertere Definition von Produktivität beinhalten“, schlussfolgern die Autoren des Reports.

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