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Präsentationstechnik Storypainting
Präsentationstechnik Storypainting

Besser im Bilde

Bei Online-Präsentationen ist es noch schwieriger als im Live-Kontext, das gesprochene Wort und visuelle Inhalte parallel zu verarbeiten. Schnell stoßen die Zuhörenden dabei an ihre Grenzen und steigen gedanklich aus. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, die zu vermittelnden Inhalte möglichst gehirngerecht darzubieten. Die Methode des Storypainting bietet dafür eine effektive Möglichkeit.

Preview

Sehen kämpft gegen Hören: Warum die kognitive Verarbeitungsgrenze bei Online-Präsentationen schneller erreicht ist als im Live-Kontext

Einfacher ist eingängiger – und sympathischer: Warum beim Storypainting keine besondere Zeichenfähigkeit gefragt ist

Schlüsselbilder und Storypoints entwickeln: Wie man in zwei mal zwei Schritten zur einprägsamen Bildergeschichte kommt

Prägnanter und kürzer: Welche positiven Nebenwirkungen die Anwendung der Methode hat


Cover managerSeminare 291 vom 20.05.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 291

Hintergrund

Bei Online-Präsentationen wird in den meisten Fällen ein Dokument geteilt. Oft ist es eine Powerpoint-Präsentation oder eine Excel-Tabelle. Die Teilnehmenden müssen dann versuchen, das Dokument visuell zu verarbeiten und gleichzeitig den Erläuterungen zu folgen. In der Psychologie spricht man in einem solchen Fall von Mehrfachaufgabenperformanz, umgangssprachlich ausgedrückt: Multitasking – und darin sind wir Menschen bekanntlich nicht sonderlich gut.

Die entscheidende Einflussgröße beim Multitasking ist der Schwierigkeitsgrad der simultan zu bewältigenden Aufgaben. Ist etwa die gezeigte Excel-Tabelle eine kompliziertere Kiste und zudem das Gesagte nicht ganz banal, ist die Kapazitätsgrenze der intellektuellen Verarbeitung schnell erreicht. Im virtuellen Kontext übrigens noch schneller als im realen, was unter anderem daran liegt, dass Mikrosignale nicht mitübertragen werden, wodurch es kognitiv aufwendiger ist, die Botschaften des Senders zu interpretieren. Auch die höhere Selbstaufmerksamkeit im Online-Kontext spielt eine Rolle – mindestens mit einem Auge sind wir oft bei unserem eigenen Bild.

In der Folge kommt es zu einer Art Aufmerksamkeitswettbewerb: Die visuellen Reize konkurrieren mit den auditiven, Sehen kämpft gegen Hören. Statt einen Sieger gibt es dabei meistens zwei Verlierer: Wir verstehen weder wirklich das Gezeigte, noch können wir dem Gesagten richtig folgen und verlieren zunehmend den Faden. Die Aufmerksamkeit schwindet, Ablenkungen in jeglicher Form sind Tür und Tor geöffnet.

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