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Personalentwicklung macht Kultur

Petersberger Trainertage 2012

Ein Dirigent, der sein Orchester zur Höchstleistung führte. Ein Speaker im Hasenkostüm. Ein Mönch, der an alte Tugenden erinnerte. Ein Ingenieur und Sozialforscher, der das Verständnis für Interkulturalität in die Wirtschaft brachte: Vielfältiger konnte die Referenten-Liste der Petersberger Trainertage kaum sein. So viel Diversity brachte fast zwangsläufig ein tiefes Verständnis für die Top-HR-Themen mit sich, die diesmal im Mittelpunkt des Kongresses standen: Vielfalt und Vertrauen.

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Beschwingte Klänge wehten aus dem Konferenzsaal des Steigenberger Grandhotels auf dem Petersberg bei Königswinter. Klassik-Kenner erkannten die 'Ungarischen Tänze' von Johannes Brahms. Und wer einen Blick durch die gläsernen Flügeltüren in den Saal warf, der sah viele genießerische Gesichter im Publikum. Aber irgendetwas war seltsam. Das Orchester saß in den vorderen Saalreihen, mit dem Rücken zum Publikum. Der Dirigent dagegen stand dem Auditorium zugewandt vorne. Und dann brach er die Musik auch noch urplötzlich ab, nur um seine Musiker später dieselbe Sequenz in einer anderen Tonart wiederholen zu lassen.

Es war nicht etwa eine Probe vor Publikum, sondern der erste Keynote-Beitrag der Petersberger Trainertage 2012, den die Zuschauer erlebten. Die Veranstaltung des Bonner Verlages managerSeminare vom 30. bis 31. März 2012 stand in ihrem achten Jahr unter dem Motto 'Vielfalt. Verstehen. Vertrauen. Personalentwicklung macht Kultur'. 35 Aussteller aus der Trainings- und Beratungsbranche und rund 450 Besucher waren zu dem Event gekommen. Mit dem Essener Folkwang Orchester unter der Leitung des Dirigenten Gernot Schulz wurden sie musikalisch auf die Themen Vielfalt und Vertrauen eingestimmt. Ein Orchester nämlich ist eine treffende Metapher für ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter.

Das zeigte Dirigent Schulz zusammen mit seinem didaktischen Sidekick, dem Kommunikationsberater Manfred Harnischfeger. Im Orchester wie im Unternehmen hat es die Führungsperson mit Individualisten zu tun, die in ihrer Vielfalt zu würdigen sind, aber zu einem harmonischen Einklang finden müssen. Und dabei spielt der Dirigent (=die Führungskraft) eine wichtige Rolle. Schulz demonstrierte, wie allein seine Interventionen dem Spiel der Musiker einen völlig anderen Charakter verleihen konnten. Der Dirigent (ebenso die Führungskraft) muss daher immer eine klare Vision von dem haben, was er erreichen will. Er muss genau wahrnehmen, was im Orchester (Unternehmen) vor sich geht, muss eine Atmosphäre des Vertrauens aufbauen und entschlossen deutliche Impulse geben. Zu welchem Ergebnis zaghafte, unklare Dirigenten-Bewegungen führen können, erschloss sich den Zuschauern, als zwei Teilnehmer probeweise den Taktstock übernahmen: Konfusion und Irritation.

Hier finden Sie den Rückblick auf die Petersberger Trainertage 2012

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 170, Mai 2012, Seite 64 - 71 , 14732 Zeichen

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