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Die (Ohn-)Macht der Personalentwickler

Personalentwicklung

Der Ressource Personal kommt eine immer größer werdende Bedeutung zu, die Personalentwicklung nimmt damit eine zentrale Rolle in der Unternehmensstrategie ein... So oder ähnlich lauten die vollmundigen Versprechen, oft widersprechen sie aber der gelebten Realität in den Unternehmen. Wie aber können Personalentwickler das Management vom Nutzen ihrer Konzepte überzeugen? Antworten von Personalentwickler Johannes Thönneßen.

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“In Absprache mit der Geschäftsleitung (GL) habe ich nebenberuflich eine Fortbildung gemacht und daraufhin innerhalb der Abteilung Personal die Position “Personalentwicklung” übernommen. Das wurde von der GL unterstützt. Jetzt, da ich mit viel Motivation und Ideenreichtum die ersten Projekte angehen will, habe ich das Gefühl, dass man mir seitens der GL aus dem Weg geht (Hinhaltetaktik). Ich habe mir sehr viel Mühe mit Präsentationen und Ausarbeitungen gemacht, damit auch jeder versteht, was ich plane, was machbar ist und was es für das gesamte Unternehmen bringt.”

Diese Schilderung der Situation eines Personalentwicklers im Online-Coaching-Forum der Internetcommunity www.mwonline.de ist ein typischer Fall. Der Personalentwickler steckt voller Ideen und Einfälle, die durch eine von der Unternehmensleitung sogar geförderte Fortbildung noch verstärkt werden. Doch dann folgt die bittere Erkenntnis: Andere Dinge genießen Prioritäten. Völlig verständlich und nachvollziehbar das Vorgehen des Personalentwicklers: Da er von der Geschäftsführung eingesetzt wurde, wendet er sich mit seinen “Produkten” an seinen Auftraggeber nach dem Motto: “Ihr habt mich bestellt, hier sind meine Angebote, nun kauft sie auch”.

Der Personalentwickler unterliegt, wie viele andere hoffnungsvolle Personalentwickler, dem Irrtum Nr. 1: Die Tatsache, dass sich das Management eine Personalentwicklungsabteilung leistet, heißt noch lange nicht, dass es damit Personalentwicklung zur Chefsache erklärt. Vielleicht heißt es sogar genau das Gegenteil: Das Management stellt einen Personalentwickler ein, damit sich dieser um das Thema kümmert und man es nicht selbst tun muss. Doch dann kommt der lästige Personalentwickler wieder an und fordert, dass seine Maßnahmen und Instrumente verabschiedet und damit für verbindlich erklärt werden. Damit ist das Thema also wieder beim Management...

Extras:

  • Info-Kasten: Die fünf meist verbreiteten Irrtümer der PEler.
  • Info-Kasten: Lösungswege aus dem Dilemma des Personalentwicklers.
  • Info-Kasten: Das Online-Coaching-Forum bei MWonline.
  • Buchtipp: “Fit durch Coaching” von Johannes Thönneßen und Jörg Middendorf.

Autor(en): Johannes Thönneßen
Quelle: managerSeminare 68, Juli 2003, Seite 70 - 77 , 23024 Zeichen

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