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Alter Hase, schlauer Fuchs

Personalentwicklung 50 plus

Nicht zuletzt die Anregung der Rürup-Kommission vom Sommer, das Rentenalter auf 67 Jahre hochzusetzen, lässt ahnen, dass das Jahrzehnt der Frühverrentung zu Ende geht. Im Mittelstand gibt es bereits Erfahrungen, welche neuen Rollen speziell ältere Mitarbeiter übernehmen könnten.

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'Horst Stichweh ist ein Pionier. Ihm werden andere folgen.' Große Worte findet der Abschlussbericht eines Projektes aus dem Maschinenbauerverband VDMA für einen neuen Weg der Personalentwicklung, den die Iserlohner Armaturenfirma Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG eingeschlagen hat: Dort fungiert der langjährige Leiter der Sonderfertigung, Horst Stichweh, seit zwei Jahren als Mentor und gibt vorrangig sein Knowhow an seine Nachfolger weiter.

Zahlreiche solcher Modelle wurden in den letzten Jahren vom innovationsfreudigen Mittelstand ausprobiert. Best-Practice-Beispiele sind in dem Projekt 'Demographie-Initiative' bis zur Einsatzreife entwickelt worden. Beteiligt waren Verbände der Maschinenbauer, der Elektro-Industrie und des Handwerks. Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Bundesforschungsministerium. Die Beispiele aus den Maschinenbau-Unternehmen sind nachzulesen in dem Buch 'Für immer jung. Wie Unternehmen veränderten Arbeitsstrukturen begegnen können', das dieser Tage im VDMA-Verlag erscheint.

Allein für die Mentorenrolle, wie sie der inzwischen 64-jährige Stichweh nun innehat, gab es etliche Modelle. Ein Unternehmen zum Beispiel organisierte Tandems von Alt und Jung, wo die Alten die Neulinge in einem mehrjährigen Prozess auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereiteten. Andere Unternehmen hatten mittels Beraterverträgen Netzwerke für ihre Ehemaligen geschaffen, in denen die Rentner quasi als Feuerwehr für besondere Situationen bereit standen. In einem anderen Fall setzte ein Unternehmen seine Senioren-Berater sogar dazu ein, eine neue Produktlinie zu entwickeln - keine Spur von angeblicher Innovationsmüdigkeit der über 60-Jährigen.

Autor(en): Peter Becker
Quelle: management&training 10/03, Oktober 2003, Seite 16 - 18

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