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Landkarte des Unternehmens

Performance Improvement

Der Begriff 'Performance Improvement' ist immer häufiger zu lesen, findet sich in Unternehmensdarstellungen, ist Teil von Seminarausschreibungen oder ziert zusammen mit den Begriffen 'Berater', 'Coach' oder 'Trainer' Visitenkarten. Wandelte sich der Trainer vor zehn Jahren auf der Visitenkarte zum Berater, so nennt er sich heute Performance Berater. Die Bedeutung dieser Wortschöpfung ist weitgehend unklar und es liegt der Verdacht nahe, dass nicht jeder weiß, was auf seiner Visitenkarte steht. Höchste Zeit aufzuklären.

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Performance Improvement ist der Terminus technicus für eine äußerst ausdifferenzierte Beratungsmethodik, die darauf zielt, das Zusammenspiel von Mensch und Organisation zu optimieren. Dazu wird ein umfangreicher Werkzeugkasten zur Verfügung gestellt, der Modelle und Methoden enthält, um die Leistung von und in Organisationen zu verstehen und zu verbessern. Die Professionalität von Performance Improvement beruht auf Beherrschung dieses Werkzeugkastens, nicht auf dem Anspruch von Leistungsverbesserung.

So mancher Berater und Trainer, der mit Performance Improvement auf seiner Visitenkarte durch die Lande zieht, suggeriert, dass es ihm genau um das oben skizzierte professionelle Verständnis gehe. Zu befürchten ist allerdings, dass dies in vielen Fällen nicht zutrifft und die Standards eines professionellen Performance Improvement, wie sie über Jahrzehnte von Beratern und Unternehmen im Umkreis der International Society for Performance Improvement (ISPI) entwickelt und erprobt wurden, nicht erfüllt werden, ja oft noch nicht einmal bekannt sind.

PI stellt eine Fülle von erprobten Modellen und Werkzeugen zur Verfügung, die den Beratungsprozess beschleunigen und zu nachhaltigeren Lösungen führen. Die meisten heutigen Organisationen sind bedingt durch Größe und Komplexität nicht mehr zu begreifen, wie dies bei einem kleinen Handwerksbetrieb noch der Fall ist. Das Verständnis der Organisation ist jeweils so gut wie die geistige Landkarte (abgekürzt: die Modelle), die für das Verstehen verwendet werden. Diese Landkarten können sehr verschieden sein und von unterschiedlicher Qualität.

Autor(en): Klaus D. Wittkuhn
Quelle: management&training 05/04, Mai 2004, Seite 26 - 27
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