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Personalrisiken analysieren

Organisation der Personalentwicklung

Auf Grund des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) müssen Personalverantwortliche in der Lage sein, zum Beispiel Risiken aus zu hohem Personalbestand, Überalterung und Qualifikationsmängel zu erkennen und einzugreifen. Christine Brand-Noé stellt die verschiedenen Risiken vor und gibt nützliche Tipps, wie Indikatoren festgelegt und Gegenmaßnahmen gestartet werden können.

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Trotz der Arbeitsmarktlage gibt es für einige Unternehmen (Stichwort: Informationstechnologien) unternehmensgefährdende Auswirkungen bei zu geringem Personalbestand in Verbindung mit speziellen Qualifikationen, weil diese nicht oder nicht schnell genug gefunden werden können.

Es war schon der Tod manches Unternehmens, wenn zu viel Personal zu lange gehalten wurde. Bittere Konsequenz dabei, dass auch die Substanz, die ansonsten zu retten gewesen wäre, untergegangen ist. Personalüberhänge bauen sich meist langfristig und schleichend auf und sind ohne Imageschäden, verursacht durch Massenentlassungen, nicht schnell genug abzubauen.

Nicht unmittelbar zu den quantitativen Aspekten zählt das Risiko eines ungesunden Aufbaus der Alterspyramide der Belegschaft als Ganzes oder einzelner Personenkreise. Es kann zu einem Erschrecken im Unternehmen kommen, wenn festgestellt wird, dass zwei Drittel der oberen Führungskräfte in den nächsten drei Jahren und ebenso viele der nächsten Hierarchieebene innerhalb von fünf Jahren aus Altersgründen ausscheiden werden. Ähnliche Feststellungen sind vielleicht für bestimmte Gruppen von Spezialisten zu treffen.

Wenn Investitionen in den Qualifikationsaufbau, -erhalt und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und Führungskräfte unterbleiben oder falsch gelenkt werden, kann dies zu existenziellen Gefährdungen führen. Sie zeigen sich nicht nur in Forschung und Entwicklung, sondern auch im Produktionsprozess. Das Wissen veraltet, der Abstand zum Stand der Technik wird immer größer mit der Konsequenz, dass Innovationen fehlen, bis schließlich der Anschluss verloren ist.

Autor(en): Christine Brand-Noé
Quelle: management&training 06/00, Juni 2000, Seite 38 - 39

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