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Die Entdeckung der Faulheit

Neuer Wirtschaftsbestseller

In Frankreich bereits ein Verkaufsschlager, in Deutschland ein heißer Tipp für die Bestsellerlisten der Wirtschaftsbücher: “Die Entdeckung der Faulheit” von der französischen Politologin Corinne Maier. Ihre provokante These: Pflege die Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun, denn Leistung wird ohnehin nicht honoriert.

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von managerSeminare
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als ePaper: 8,50 EUR

Für Berater hat Corinne Maier nicht viel übrig. Millionen gäben Unternehmen für jene Spezialisten aus, die nur sagen, was ihr Gesprächspartner hören will. “Wenn unser Berater zwei Ideen hat, was schon nicht schlecht ist, stellt er sie in Form einer Matrix dar”, spottet Maier, die bei einem Elektrizitätsversorger arbeitet, weiter. Ihre Einsicht: “Der Berater liebt nichts mehr, als Lösungen zu finden, die selbstverständlich sind.”

Das klingt wie die übliche Beraterschelte - ist aber mehr. Corinne Maier, die frustrierte Angestellte, schrieb ein Buch über Großunternehmen. Es ist ein Kompendium all der Ungereimtheiten, die dort täglich passieren. Nichtssagende Berater, Chefs, die sich nur wichtig fühlen wollen, und eine Unternehmenskultur, die keine ist, stehen als Posten auf Maiers Abrechnung mit dem Arbeitsplatz im Konzern.

Damit hat die heute 41-jährige Autorin den Nerv von vielen Managern und Angestellten getroffen. Sie fühlen sich schlecht geführt und mögen ihre Arbeit nicht sonderlich. Für alle diese Frustrierten ist Maiers Oeuvre “Die Entdeckung der Faulheit” ein Ventil für den Geist: “Hier finden Angestellte, die der Zustände in den großen Organisationen müde sind, Seelentrost”, sagt Rudolf Wimmer, Professor für Führung und Organisation an der Universität Witten/Herdecke.

Extras:

  • Kritiker von Organisationen: Cyril Northcote Parkinson, Laurence J. Peter, Scott Adams. Ihre Kernthesen und wichtigsten Werke.
  • Service: Fünf Buchtipps.

Autor(en): Axel Gloger
Quelle: managerSeminare 87, Juni 2005, Seite 20 - 23 , 12403 Zeichen

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