Management

Neue Karrieremodelle

Karriereplanung sollte man sich nicht vornehmen!

Antje Schütt (33), wurde 1994 von „!Forbes” zur Managerin des Jahres gekürt, ist Geschäftsführerin der deutschen Sektion von Federal Express und schwanger.
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• Frau Schütt, haben Sie Ihre Karriere geplant?

Antje Schütt: Nein, ich war nur immer an den Punkten, wo man sich entscheiden muß und hatte die Flexibilität – und eben auch das Entscheidungsvermögen – mich relativ zügig entscheiden zu können. Und ich denke, Karriereplanung sollte man sich nicht vornehmen, weder als Student noch in der Ausbildung, sondern man sollte sich wirklich die Offenheit und die Flexibilität bewahren, sodaß man immer, wenn man an Wegkreuzungen kommt, eine gute Grundlage hat, für sich und das berufliche Vorankommen zu wählen.

• Welche Grundlage?

Antje Schütt: Als Grundlage muß man erst einmal seine Stärken und Schwächen kennen. Man muß wissen, wenn man z.B. gefragt wird „Sind Sie bereit von Hamburg nach München zu gehen, um dort eine höhere Verantwortung wahrzunehmen”, ob man dazu in der Lage ist. Oder ist man jemand, der seinen engen Bekannten- und Freundeskreis braucht? Oder jemand, der sich nicht ohne weiteres in einer neuen Umgebung wohlfühlt? Man sollte so eine private Seite unbedingt mit in Betracht ziehen. Denn, wenn Sie sich dort nicht wohlfühlen, werden Sie auch im Beruf nicht die entsprechenden Leistungen bringen können.

Und die andere Grundlage für so eine Entscheidung ist eben, das Gefühl zu haben, ich kann eine Entscheidung auch wieder rückgängig machen – um dadurch die Sicherheit zu gewinnen, die mich die Argumente gelassen abwägen läßt…
Autor(en): Isis Herzog
Quelle: managerSeminare 23, April 1996, Seite 95-97
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