Führung

Musterbruch
Musterbruch

Bunt vor digital

Die Grundlogik des Digitalen lässt keine Zwischentöne zu, das „Alphabet“ ist beschränkt auf Nullen und Einsen. Auch unser Management funktioniert oft so: ohne Spielraum zwischen 'richtig' und 'falsch' oder 'wirksam' und 'unwirksam'. Doch was ist, wenn Dinge nicht klar geregelt werden können? Weil die Fragen unentscheidbar sind? Dann ist Führung statt Management gefragt. Stefan Kaduk und Dirk Osmetz mit einem Plädoyer für die Nutzung buntester Grauzonen. 
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Inhalt:
  • In bester Absicht: Eindrucksvoll demotiviert
  • Unentscheidbar: Wo Führung anfängt
  • Objektivität geht nicht: Mutig in die bunte Grauzone
  • Jenseits von Null und Eins: Anwälte der Ambivalenz

Zentrale Botschaft:
​Es scheint, dass wir in der Grundlogik des Digitalen sozialisiert sind: eins oder null. Richtig oder falsch, wirksam oder nicht – das ist das Muster, dem das Management auch heute noch folgt. Dabei sind in unserer zunehmend komplexeren Welt viele Fragen so nicht entscheidbar. Auf Führungskräfte prasseln geradezu unzählige unentscheidbare Fragen ein. Statt Management alter Logik ist Führung gefragt: Die Führungskraft muss sich exponieren, Stellung beziehen und sich angreifbar machen. Mit dem Gewinn der Freiheit. Und der Folge: das Sowohl-als-auch zuzulassen und jenseits von Schubladen bunte Grautöne zu erfahren.
Extra:
  • Reflexionsfragen
Autor(en): Stefan Kaduk, Dirk Osmetz
Quelle: managerSeminare 263, Februar 2020, Seite 18-22
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