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Multimediales Lernen

CBT verkürzt Seminardauer bei der Schering AG

Mit einem neuen Lernkonzept gelang es der Berliner Schering AG, das Niveau der DV-Schulungen bei konstanten Schulungskosten zu steigern. Das Rezept: Die Mitarbeiter bringen sich einen Teil des Grundlagenwissens selbst bei. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Einsatz von CBT-Software.
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Dem Chemiekonzern Schering AG waren seine Mitarbeiter schon immer etwas wert. So rief man bereits wenige Jahre nach der Unternehmensgründung im Jahre 1876 den ersten Vorläufer einer betrieblichen Hilfskasse ins Leben. Während des ersten Weltkrieges und der Inflationszeit half man mit Speisungen die Not der Betriebsangehörigen zu lindern. Schon im Jahre 1937 betrug der Jahresurlaub bei Schering bis 24 Arbeitstage. Da die wenigsten Menschen heute noch ihr ganzes Arbeitsleben in einem Unternehmen verbringen, hat neben der sozialen Absicherung vor allem die Aus- und Weiterbildung an Bedeutung zugenommen.

Für die 6.000 Mitarbeiter am Berliner Stammsitz des Unternehmens entwickelt eine ganze Abteilung maßgeschneiderte Schulungskonzepte. Neben Führungsverhalten, Arbeitsmethodik und Kommunikationstraining nehmen dabei vor allem DV-Schulungen einen hohen Stellenwert ein.

Jürgen Braaker, DV-Trainer bei Schering, hierzu: 'Die Vielzahl der verwendeten Systeme erfordert eine differenzierte Vorgehensweise. Neben Standardprogrammen wie dem Microsoft Office Paket setzen wir auch betriebsspezifische Applikationen auf Basis von SAP und Lotus Notes ein.' In den drei Schulungsräumen des Unternehmens finden wöchentlich circa zehn Schulungen mit bis zu neun Teilnehmern statt. Aus Kapazitätsgründen hat man die Grundlagenschulungen an ein externes Schulungsunternehmen vergeben und konzentriert sich in den eigenen vier Wänden vor allem auf betriebsspezifische Programme. Die Erfahrungen zeigen jedoch auch Problembereiche. Hierzu gehört vor allem die inhomogene Zusammensetzung der Teilnehmergruppe. 'Um bei den Seminaren auf ein bestimmtes Grundwissen aufbauen zu können, sollten die Teilnehmer im Vorfeld eine begrenzte Anzahl von Aufgaben selbstständig durcharbeiten. Doch nur die Hälfte beschäftigte sich tatsächlich mit den Übungen, so dass innerhalb der Gruppe beträchtliche Wissenslücken bestanden.
Autor(en): N.N.
Quelle: management&training 02/00, Februar 2000, Seite 47-49
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