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Und raus bist Du...

Mobbing

Mobbing - ein Begriff acht Furore. Kaum ein Medium, in dem nicht unfaire und schikanöse Beziehungen am Arbeitsplatz zum Thema gemacht werden. Doch zwischen populärer Darstellung und sachlicher Aufklärung liegen oft Welten. Eberhard G.Fehlau, Unternehmensberater, Coach und Supervisor, gibt einen Überblick.

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Die weit verbreitete Vorstellung, es handele sich bei Mobbing-Opfern in erster Linie um Menschen mit besonderer Sensibilität oder fehlenden sozialen Kompetenzen, spiegelt die Wirklichkeit nur begrenzt wider. Je nach Situation können nämlich auch leistungsstarke und selbstbewusste Beschäftigte zur Mobbing-Zielscheibe werden, wenn sich etwa an der besonderen Leistung eines Mitarbeiters Ängste und Neid der Kollegen entzünden oder sich ein Vorgesetzter in seiner Kompetenz bedroht fühlt.

In der Regel sind es die Individualität und das Verhalten, die einen Mitarbeiter - unter bestimmten Bedingungen - zu einem potenziellen Mobbing-Opfer werden lassen: beispielsweise die bessere Qualifikation oder größere Einsatzbereitschaft aber auch ein anderes Aussehen oder besonderer Dialekt, Männer in Frauenberufen, Fleischesser unter Vegetariern, übergewichtige Mitarbeiter im Kreis sportlicher Kollege. Zu den Beschäftigten, die ein besonderes Risiko laufen, unfair angegangen zu werden, gehören insbesondere Auszubildende und Lehrlinge, Aushilfen und Teilzeitbeschäftigte, ältere und ausländische Kollegen sowie politisch aktive Mitarbeiter.

Die Einstellung und das Verhalten der Chefs spielt eine wichtige Rolle. Häufig vernachlässigen Vorgesetzte ihre Führungsaufgabe, das heißt sie nehmen unfaire Formen der Auseinandersetzung wohl zur Kenntnis, greifen aber - ob aus Angst, Gleichgültigkeit oder in Unkenntnis der Folgen - nicht ein. Schlimmer noch: Immer öfter greifen Führungskräfte zum Mittel des Bossings. In diesen Fällen handeln sie nicht als Vorbild, sondern sind sogar Initiator von Intrigen und Schikanen.

Autor(en): Eberhard G. Fehlau
Quelle: management&training 06/01, Juni 2001, Seite 12 - 15

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