Management

Methoden und Instrumente

Wie Sie Entwicklung fördern

Kosten-Nutzen-Erwägungen spielen insbesondere in Klein- und mittelständischen Unternehmen eine Rolle, wenn es um die Weiterbildung der Mitarbeiter geht. Gerade für sie eröffnet das Lernfeld Arbeitsplatz Perspektiven, mit vergleichsweise einfachen Methoden, das ständige Lernen der eigenen Mitarbeiter wirkungsvoll zu institutionalisieren. Kontinuität und Konsequenz sind dabei wichtiger als Komplexität der Maßnahmen.
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„Zu teuer, zu aufwendig und von zweifelhaftem Nutzen.” Gerade für Unternehmen, die nicht über üppige Bildungsetats verfügen, werden notwendige Qualifizierungsmaßnahmen mit dieser Begründung so weit als irgend möglich hinausgezögert. Ständiges „lebenslanges Lernen” gilt allenfalls in multinationalen Konzernen als machbare, aber immer noch leicht utopische Vision. Übersehen wird dabei, daß es eine ganze Reihe von Möglichkeiten und Methoden gibt, die natürliche Lernbereitschaft der Mitarbeiter zu fördern und deren Potentiale und Fähigkeiten für das Unternehmen zu erschließen. Die hier vorgestellten Instrumente orientieren sich an folgenden Prämissen: Die Weiterbildung der Mitarbeiter ist ein zentrales Anliegen und Aufgabe der jeweiligen Vorgesetzten. Sie begreifen sich als Lernpartner. Die Maßnahmen sind weitestgehend „vor Ort” und auch für Klein- und mittelständische Betriebe ohne exorbitantes Bildungsbudget durchführbar. Sie sollen einen Einstieg aufzeigen, wie arbeitsplatznahes Lernen angepackt und praktikabel umgesetzt werden kann.

Erfahrungsgemäß ist es für Unternehmen allemal sinnvoller, einfache Maßnahmen beharrlich Schritt für Schritt einzuführen, als ad-hoc eine komplexe PE-Strategie-Konzeption zu entwerfen (oder gar entwerfen zu lassen!) und umzusetzen, die allenfalls bei deren Architekten Euphorie entfacht. Hier also vier unspektakuläre Vorschläge zum Einstieg in eine konsequente Mitarbeiterentwicklung…
Autor(en): Jürgen Graf
Quelle: managerSeminare 18, Januar 1995, Seite 88-95
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