Management

Managementranking Thinkers50
Managementranking Thinkers50

Regenerativ denken

Seit einem Vierteljahrhundert identifiziert und ehrt die Organisation Thinkers50 alle zwei Jahre die größten internationalen Koryphäen im Management. Die Ehrung gilt als Leuchtturm, denn die Konzepte der Gekürten haben das Potenzial, das Denken und Handeln von Unternehmen nachhaltig zu beeinflussen. Die 13. Preisverleihung fand im November 2025 in London statt – und setzte ein starkes Signal: Zukunftsfähig ist, wer neben der eigenen Organisation auch unseren Planeten in den Blick nimmt.

Preview

Paul Polman & Andrew Winston: Wie netto-positive Unternehmen den Planeten schützen

Linda Hill: Wodurch kollektive Genialität entsteht

Frances Frei & Anne Morriss: Welche Prinzipien zu Schnelligkeit und Exzellenz führen

Ranjay Gulati: Was Deep Purpose im Unternehmen und für die Gesellschaft bewirkt

Lynda Gratton: Wie künftige Karrieren und Lebens(ver)läufe aussehen

Hamilton Mann: Mit welcher Art von Modellen KI menschliche Werte unterstützen kann

Paul Hawken: Wie regenerative Organisationen die Klimakrise beenden können


Cover managerSeminare 334 vom 30.12.2025Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 334

Für die Londoner Bevölkerung ist die prunkvolle Guildhall das historische Rathaus der Stadt – für die internationale Managementszene hat sie eine andere Bedeutung: Sie ist der Ort, an dem alle zwei Jahre das neue Thinkers50-Ranking verkündet wird. Am 3. und 4. November 2025 war es wieder so weit: Die weltweit 50 einflussreichsten Wegweiser modernen Managementdenkens wurden an historischer Stelle proklamiert und geehrt. Neben den Auszeichnungen für die ersten zehn Rankingplätze wurden auf dem Event auch etliche Themen-Awards, die sogenannten Distinguished Achievement Awards, verliehen (vgl. „Die Top Ten im Managementdenken“ und „Auszeichnungen für Ausgezeichnete“). Die öffentliche Beachtung ist jedes Mal groß – und so war es auch im vergangenen November wieder: Die Begründer der Thinkers50-Initiative, die beiden Wirtschaftsjournalisten Des Dearlove und Stuart Crainer, haben fast 700 Gäste aus aller Welt in London begrüßt.

Die Maxime der mit der Preisverleihung verbundenen Konferenz war ebenfalls weltumspannend – nämlich ein Tribut an die globale Nachhaltigkeitsdebatte. Sie lautete „Regenerative – Leadership, Organization, Growth“. Der Begriff „regenerativ“ hat seinen Ursprung in landwirtschaftlichen Praktiken wie der zyklischen Verjüngung von Böden und Pflanzen. Übertragen auf die Wirtschaft besteht das Ziel darin, Systeme so auszurichten, dass diese die natürlichen Ressourcen des Planeten, die sie ihm entziehen, an gleicher oder anderer Stelle wieder auffüllen – z.B., indem sie Gemeinschaften und Gesellschaften gerechter und widerstandsfähiger machen. In 17 Vorträgen wurde der Thematik Rechnung getragen, und so überraschte es auch nicht sehr, an wen im Anschluss an die Konferenz die Trophäe der weltweit aktuell bedeutsamsten Person im Managementdenken ging: Die neue Nummer eins sind die beiden regenerativ denkenden Praktiker Paul Polman und Andrew Winston. Mit ihrem Konzept der Netto-Positivität verdrängt das Duo die Harvard-Professorin Amy Edmondson vom ersten Rang.

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