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Selbst gesteuertes Lernen in der BASF AG

MUWIT-Kongress 2000

Die BASF AG hat das klassische Sprachentraining zu individuellen Lernberatungen und Coachings weiterentwickelt. Dabei fördert das Unternehmen den Selbstlernprozess der Mitarbeiter vorbildlich durch das Intranet und Wiederholungsübungen. Dieses Projekt wurde auf dem Weiterbildungskongreß MUWIT mit dem Weiterbildungs-Award 2000 ausgezeichnet.

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Als Schritt auf dem Weg zur Lernenden Organisation wurde in der BASF AG selbst gesteuertes Lernen (SGL) durch das integrierte Angebot von Trainings und individuellen Lernberatungen initiiert. Das Konzept umfasst drei Hauptkomponenten:

  • Bearbeitung hinderlicher Einstellungen von berufstätigen Erwachsenen betreffend SGL:
    Diese Einstellungen werden in Aktivitäten im Training aufgearbeitet, um einen positiven Nährboden und Motivation für SGL zu schaffen.
  • Coachen von Lernenden in ihrem Lernprozess durch Lernberatungen:
    Den Lernenden werden drei bis vier individuelle Lernberatungen nach ihrem ersten Intensiv-Trainingsblock angeboten, in denen sie lernen, alle Schritte des Lernprozesses von der Zielsetzung über die Strategieauswahl und Lernplanung bis hin zur Lernerfolgskontrolle selbst durchzuführen und damit 100 Prozent Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess zu übernehmen.
  • Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern: Innerhalb und außerhalb der Trainings wird der Erfahrungsaustausch untereinander angeregt, um Formen des SGL im Unternehmen bekannter und erlebbarer zu machen.


Jedes intensive Sprachentraining (ein Training umfasst 40 Stunden, insgesamt aus 14 Stufen) enthält eine mindestens zweistündige Aktivität, in denen den Teilnehmern die Prinzipien des Fremdsprachenlernens bewusster gemacht werden und in denen nach einem fremdsprachlichen Impuls oder einer Gruppenarbeit Einstellungen der Teilnehmer zum SGL ('Ich habe keine Zeit.', 'Ich brauche einen Trainer, der mich korrigiert.', 'Ich brauche den Druck.', 'Ich bin nicht sprach-begabt.', 'Statt Training SGL? Wieder eine Sozialleistung, die uns vom Unternehmen gestrichen wird.') mit Hilfe der Fragestrukturen des Meta Modells (NLP) diskutiert werden.

Autor(en): Judith Krömeke
Quelle: management&training 05/00, Mai 2000, Seite 27 - 31

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Artikel aus management&training 05/00:

Bild zur Ausgabe 05/00
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