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Kreativitätsentwicklung

Bosch setzt weltweit auf Kreativitätstraining

Die Robert Bosch GmbH ist das erste deutsche Großunternehmen, das die Denkmethode Kreativität weltweit auf allen Organisationsstufen verbreitet. Zeitgleich mit den Schulungen auf der Stuttgarter Schillerhöhe laufen unternehmensinterne Seminare in der Türkei, in Portugal und in England in der jeweiligen Landessprache an. Über Ziele und Umsetzung des Kreativitätstrainings berichtet Rosemarie Fiedler-Winter in diesem Beitrag.
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Nach der Devise “Hauptsache locker” lauschen achtzehn Midlife-Manager aus Top-Positionen aufmerksam und hemdsärmelig ihrem Trainer. 35 Grad Außentemperatur geben den wohl temperierten Seminarräumen der Bosch-Zentrale in Gerlingen bei Stuttgart Zufluchtcharakter. Der Referent hat obendrein das Engagement seiner Hörer von innen angeheizt - 16 Stunden lang, auf zweieinhalb Tage verteilt. Es geht um Kreativität. Ein Vorgang, der sich zurzeit im Einzugsbereich des Bosch-Zünders auf vielen Ebenen wiederholt, denn die Robert Bosch GmbH ist das erste deutsche Großunternehmen, das die Denkmethode des Engländers Edward de Bono jetzt weltweit auf allen Organisationsstufen verbreitet. Zeitgleich mit den Schulungen auf der Stuttgarter Schillerhöhe laufen unternehmensinterne Seminare in der Türkei, in Portugal und in England an. Jeweils in der Landessprache, versteht sich.

Auf deutschem Boden, so heißt es, sei man in den Bereichen Thermotechnik und Elektrowerkzeuge besonders weit fortgeschritten. Ein Fortschritt mit dem Ziel, die Strukturen zu verbessern, die Effizienz zu erhöhen und die interkulturelle Kommunikation zu intensivieren. 'Wir wollen die Innovationsfähigkeit des Gesamtunternehmens fördern', erläutert Dr. Thomas Zeller, Leiter des Robert Bosch Kollegs, dem die Organisation dieser Kreativitätstrainings im Hause Bosch übertragen wurde.

150 Spitzenvertreter aus allen Ländern, in denen Bosch vertreten ist, machten mit einer Tagesveranstaltung und dem eigens von der Lagune vor Venedig eingeflogenen Kreativitätsmeister persönlich den Anfang. Das war, laut Zeller, die erste Ebene des Programms der 'Einführung der de Bono Methode bei Bosch'. Nummer Zwei bilden die 'Männer in Weiß'. Fast 400 von ihnen konnten bisher der Denke des Meisters teilhaftig werden. Sie entwickelten bei dem Eineinhalb-Tage-Seminar die 'Entscheidungsgrundlagen für die Methodeneinführung in den Bereichen'.
Autor(en): Rosemarie Fiedler-Winter
Quelle: management&training 03/00, März 2000, Seite 44-45
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