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Übersicht AnsprechpartnerSchnell eine E-Mail formulieren, ein umfangreiches Dokument übersetzen oder ein Bild für den Newsletter erstellen – viele Beschäftigte in Deutschland greifen dafür auf ihre privaten Zugänge von KI-Tools wie ChatGPT, Gemini und Co. zurück. Das zeigt eine Studie des Digitalverbands Bitkom, für die Befragungen in 604 deutschen Unternehmen (ab 20 Mitarbeitenden) durchgeführt wurden. In acht Prozent der Unternehmen ist die Nutzung privater KI-Konten weit verbreitet. In 17 Prozent der Unternehmen gibt es Einzelfälle und in weiteren 17 Prozent wird davon ausgegangen, dass Beschäftigte im Arbeitsalltag auf private KI-Zugänge zurückgreifen.
Dieser „KI-Wildwuchs” birgt laut Studie erhebliche Risiken, insbesondere in puncto Datenschutz, Urheberrechte und Wahrung von Geschäftsgeheimnissen: Ohne offizielle Vorgaben könne der Einsatz privater KI-Konten schnell zu Compliance- oder Sicherheitslücken führen. Die Studienautorinnen und -autoren empfehlen Unternehmen daher, eigene, verlässliche KI-Zugänge bereitzustellen und zugleich verbindliche Regeln für den Umgang mit solchen Technologien aufzusetzen. Konkret raten sie dazu, festzulegen, welche Tools erlaubt sind, welche Inhalte offengelegt oder gekennzeichnet werden müssen und wie Geschäftsgeheimnisse geschützt werden können.
Weitere Infos zur Studie gibt es hier: msmagazin.info/334KI-Tools
Beitrag von Janine Dengel aus managerSeminare 334, Januar 2026