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Jobwechsel

Onboarding während der Pandemie hat „befriedigend“ funktioniert

3,1: Diese Note geben Mitarbeitende, die während der Corona-Krise rekrutiert wurden, im Durchschnitt ihren aktuellen Arbeitgebern für den Onboarding-Prozess. Das geht aus einer Studie der Königsteiner Gruppe hervor. Für die Erhebung hat das Beratungsunternehmen 1.016 Arbeitehmende befragt, die in den vergangenen drei Jahren ihren Job gewechselt haben – sprich: zu einer Zeit, in der die Pandemie in vollem Gange war und viele Arbeitsprozesse digital abliefen. Von einem „Digital Welcome“ war jedoch nicht viel zu spüren. Im Gegenteil: Zwei Drittel der Befragten gaben an, ihr Onboarding in Präsenz erfahren zu haben – sehr zu ihrer Zufriedenheit. Und nicht nur das scheinen viele Arbeitgeber richtig gemacht zu haben. So hat z.B. eine gezielte Einarbeitung in die neuen Aufgabenbereiche, die rund drei Viertel der Neulinge als sehr wichtig empfinden, in 76 Prozent der Fälle stattgefunden. 79 Prozent der neuen Talente bescheinigen ihren Arbeitgebern zudem, dass sie für die ersten Tage eine Ansprechperson zur Seite gestellt bekommen haben – ein Umstand, der für zwei Drittel der Studienteilnehmenden sehr wichtig ist.

Das Onboarden neuer Mitarbeitender während der Pandemie war für viele Unternehmen eine echte Herausforderung – trotzdem ist der Prozess für Jobwechsler im Durchschnitt zufriedenstellend abgelaufen. Tumisu/Pixabay.com

Dass Unternehmen im Durchschnitt dann aber doch nur ein „Befriedigend“ bekommen, liegt vor allem an sozialen Faktoren – etwa daran, dass sich die Führungskräfte zu wenig Zeit für den oder die „Neue/n“ genommen haben. Dies traf laut 28 Prozent der Studienteilnehmenden voll und laut 47 Prozent eher zu. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels kann eine solche Nachlässigkeit verheerende Folgen haben – vor allem, wenn die Konkurrenz nur darauf wartet, dass sich Jobwechsler aufgrund schlechter Einstiegserfahrungen für andere Angebote öffnen. Dass die meisten Unternehmen dann auch nicht lange zögern, diese zu unterbreiten, verrät ein weiteres Studienergebnis: 26 Prozent der Teilnehmenden sind innerhalb der ersten drei Monate im neuen Job mindestens einmal von einem anderen Arbeitgeber gefragt worden, ob sie sich einen Jobwechsel vorstellen können.

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