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Interkulturelles Training

Europäische Zusammenarbeit

Das Unternehmen Carl Zeiss suchte für die Personalentwicklung des internationalen Führungsnachwuchses eine Methode zur Potenzialeinschätzung, um die Basis für eine Qualifizierung zu schaffen. In Development-Centern erhielten die Teilnehmer bereits während des Verfahrens ein Feedback, welche Stärken und Schwächen in den Übungen festgestellt wurden.
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Sonntagabend: Die künftigen Teilnehmer des International Development Centre, kurz IDC, aus fünf verschiedenen Ländern essen zu Abend in einem deutschen Seminar-Hotel am Bodensee. Die Spanier, Italiener, Engländer, Dänen, Deutschen sitzen getrennt voneinander, die Unterhaltungen laufen in der Landessprache. Die Veranstalter bemühen sich heftig um länderübergreifende Kommunikation, leider ohne großen Erfolg. Wein wird kaum getrunken, alle gehen sehr früh aufs Zimmer. Die Anspannung ist allen deutlich anzumerken.

Mittwochnachmittag: Gemeinsamer Abschluss des IDC. Alle sitzen in bunter Reihe, geredet wird mehr oder minder perfekt englisch. Die Teilnehmer erhalten die Aufgabe, ohne Worte, also nur pantomimisch, darzustellen, was sie in den letzten drei Tagen besonders beeindruckt hat. Miguel, der Spanier, war fasziniert von den hübschen Moderatorinnen und Assistentinnen und stellt dies gekonnt pantomimisch dar. Er erntet Gelächter und begeisterten Applaus aufgrund seiner schauspielerischen Fähigkeiten. Die weiteren Rückmeldungen beziehen sich auf das, was man gelernt hat, auf die Rahmenbedingungen, das Hotel, das Essen, aber auch auf die immensen Anstrengungen, die nun alle hinter sich haben.

Zwischen Sonntagabend und Mittwochabend liegen drei Tage angefüllt mit intensiver Arbeit von früh bis spät, hoher Anspannung und nachdenklichem Reflektieren über sich und seine Leistungen.

Was war die Intention von Carl Zeiss, diese Veranstaltung durchzuführen? Das Unternehmen beschloss, die Personalentwicklung des internationalen Führungsnachwuchses in den verschiedenen Vertriebsgesellschaften der europäischen Standorte anzuschieben.
Autor(en): Ulrike Hess
Quelle: management&training 03/03, März 2003, Seite 24-25
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