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Interkulturelles Management

'If you can make it there, you can make it anywhere!'

Wer in Deutschland erfolgreich arbeitet, kann nicht darauf vertrauen, in anderen Ländern selbstverständlich die gleichen Erfolge zu haben. Zu verschieden sind Wirtschaftssysteme, Sprachverständnis und Kulturen. Bewährte Instrumentarien sind nicht anwendbar. Dies gilt insbesondere für die USA.
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Die USA sind und bleiben ein äußerst attraktiver Markt, unabhängig von der gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Sie sind Trendführer in Kommunikation, Marketing und Geschäftsentwicklung. Konzepte wie Shareholder-Value oder Stock-Options, Kommunikations-Systeme wie Internet und E-Mail entstanden in den USA. Wer geschäftlich in dem attraktiven amerikanischen Markt erfolgreich sein will, sollte bestimmte Spielregeln beherzigen.

'If you can make it there, you can make it anywhere!' Die bezeichnende Textzeile aus dem Lied 'New York, New York' klingt nach einer Karriereentwicklung vom Tellerwäscher zum Millionär. Eine solche euphorische Einstellung allein aber reicht nicht aus. Ein solides und vor allem professionelles Know-how ist auch in den USA Grundvoraussetzung für erfolgreiches Arbeiten.

Die Kommunikation ist generell angenehm, unkompliziert und zugleich zielorientiert. Small-Talk am Anfang, Keep-Smiling sowie offensichtlicher Humor herrschen vor, jedoch nicht in einer so feinsinnigen subtilen Art, wie wir es generell in Großbritannien gewöhnt sind. Das Reden in den USA ist grundsätzlich entspannt und höflich. Im Gegensatz zu Deutschland ist es üblich, beispielsweise in Fahrstühlen Unbekannte mit 'How are you?' zu begrüßen, ohne sogleich in eine weitreichende Unterhaltung zu verfallen.

In der Tat, Kommunikation und Marketing sind den Amerikanern auf den Leib geschrieben. Eine Rede ist in den USA nicht nur rein informativ, sondern enthält viel Humor, um die Aufmerksamkeit des Gegenübers zu gewinnen und idealerweise auch zu steigern.
Autor(en): Sergey Frank
Quelle: management&training 05/03, Mai 2003, Seite 46-47
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