Kunden-Login


Ihr Warenkorb ist leer
 

Ihr Warenkorb ist leer !

Bild zum Beitrag Innovative Raumkonzepte
© Google Zentrale Zürich

Das Ende des Büros

Innovative Raumkonzepte

Die Art, wie wir arbeiten, verändert sich, Kreativitität, Interaktion und Projektarbeit werden immer wichtiger. Die Bürodesigns hinken dieser Entwicklung hinterher – und blockieren damit die Arbeitsabläufe, die sie eigentlich erleichtern sollten. Büros im heutigen Sinn wird es deshalb bald nicht mehr geben.

kostenfrei für Abonnenten
von managerSeminare
komplette Ausgabe
als ePaper: 12,80 EUR

Ein typischer Büroarbeitsplatz ist ein 160 mal 80 Zentimeter großer Schreibtisch mit einem Meter Platz hinter dem Stuhl und einer taghellen Lampe. Grell reflektierende Oberflächen sind verboten, für Lärm und Giftstoffe gibt es Obergrenzen. 'So legen es Arbeitsstättenverordnung und Bauordnung fest und so sieht die Realität in deutschen Büros aus', weiß Stefan Rief. Er ist Leiter des Verbundprojektes 'Office 21', das das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart zusammen mit Unternehmen durchführt. Die beteiligten Forscher, Designer und Anwender gehen der Frage nach, wie Büroumgebungen heute konzipiert sein müssen, um Arbeitsprozesse optimal zu unterstützen.

Dass Arbeitsprozesse stark von der räumlichen Situation abhängen, ist für produzierende Berufe selbstverständlich: Bestmögliche Anordnung von Werkzeugen und Werkstücken, rückenfreundliche Bewegungen, kurze Wege und schlaue Lagersysteme – Raum wird bewusst genutzt, um Leistung und Effizienz zu steigern. Nicht so bei Schreibtischberufen. Bei den Maßgaben, nach denen sie gestaltet sind, geht es in erster Linie um Sicherheit und Feuerschutz. Um Mindestanforderungen. Wie es den Mitarbeitern dabei geht, oder wie der Raum dabei helfen kann, dass sie ihre Arbeit besonders gut machen, spielt keine Rolle. Das Ergebnis haben wir täglich vor Augen: Triste Einzelzimmer in langen Fluren oder gleichförmige Großraumbüros, oft mit Sicht- und Geräuschschutz zwischen den einzelnen Plätzen. Legebatterien für Wissensarbeiter. Das Büro als Verrichtungsstätte der Arbeit.

Das war ursprünglich auch beabsichtigt: 'Das aktuelle Arbeitsplatzdesign stammt aus dem 19. Jahrhundert', sagt Jens Jacobsen, Leiter der Abteilung Research und Design beim Büroausstatter Bene AG aus Waidhofen an der Ybbs.

Extras:

  • Ein Platz zum Wohlfühlen, an dem Kollaboration und Rückzug möglich sind: Acht Gestaltungsprinzipien für den Arbeitsplatz von morgen
  • Literaturtipps: Hinweise auf zwei Fachartikel über die Arbeitswelt der Zukunft

Schlagwörter: Arbeitsplatz, Arbeitsplatzorganisation, Bürokonzept

Autor(en): Sascha Reimann
Quelle: managerSeminare 186, September 2013, Seite 64 - 68 , 20885 Zeichen
drucken

RSS-Feed

ANZEIGE

Suche im Archiv


© 1996-2018, managerSeminare Verlags GmbH, Endenicher Str. 41, D-53115 Bonn
Mobile-Ansicht



OK

Wir verwenden Cookies, um Ihre Zufriedenheit auf unserer Website zu steigern. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier