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Impulse für die Selbstführung
Impulse für die Selbstführung

Geh dir aus dem Weg!

So verschieden die Menschen auch sind, letztlich sind es die immer gleichen Überzeugungen, die sie in ihrer Entwicklung und ihrem Erfolg hemmen, mit denen sie sich selbst ausbremsen, ist Andreas Buhr überzeugt. Fünf dysfunktionale Überzeugungen sind dem Unternehmer und Führungsexperten besonders oft begegnet. Impulse zum Umdenken.

Preview

Größer zielen: Warum wir vor großen Zielen zurückschrecken und warum diese für uns und unsere Entwicklung so wichtig sind

Mehr wollen: Warum wir uns nicht auf wenige Ziele fokussieren, sondern möglichst viele fassen sollten

Anders glauben: Wie wir uns mit dem (falschen) Glauben an unsere Unveränderlichkeit unserer Möglichkeiten berauben

Stärker zutrauen: Wie wir aufgrund von Selbstzweifeln uns (unbewusst) selbst Steine in den Weg legen

Häufiger hoffen: Wie wir uns durch Erwartungen selbst täuschen und warum Hoffnung die bessere Erwartung ist


Cover managerSeminare 283 vom 17.09.2021Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 283

Menschen sind wunderbar. Sie stecken voller guter Ideen, toller Talente und fantastischer Fähigkeiten – und jeder Mensch kann, davon bin ich fest überzeugt, Großartiges leisten. Doch die meisten Menschen bleiben hinter ihren Möglichkeiten weit zurück: Es gelingt ihnen nicht, ein gutes Business aufzubauen, im Unternehmen die oberen Entscheidungsebenen zu erklimmen, ihre Wunschprojekte zu verwirklichen oder auch ihre privaten Träume zu leben.

So verschieden die Menschen auch sind, sind es meiner Beobachtung nach doch fast immer dieselben Überzeugungen, die sie in ihrer Entwicklung und ihrem Erfolg hemmen, mit denen sie sich selbst ausbremsen. Das Perfide an diesen: Weil sie so verbreitet sind, verstärken sie sich kontinuierlich selbst. Genauer gesagt: Weil fast alle so denken (und entsprechend handeln), denken fast alle, dass diese Gedanken genau richtig sind. Man kommt erst gar nicht auf den Gedanken, an ihnen zu rütteln.

Das Vorteilhafte an ihnen: Weil sie so verbreitet sind, bieten sie für viele Menschen gute Ansatzpunkte, um es besser zu machen. Wer sich mit ihnen beschäftigt und sie hinterfragt, wird wahrscheinlich – und hoffentlich – das ein oder andere Aha-Erlebnis haben, und erkennen, wo sie oder er sich selbst im Weg steht. Dazu muss nicht einmal allzu tief getaucht werden. Meist reicht schon ein Blick unter die Oberfläche dieser Überzeugungen, um zu erkennen, wie dysfunktional sie eigentlich sind und dass sie dringend überdacht werden sollten.

Gedankenhindernis 1

Das ist zu groß für mich.

Groß zu denken ist hierzulande eher verdächtig. Schnell werden Assoziationen wach wie Größenwahn oder zumindest Realitätsverlust, wenn eine Person wirklich nach Großem strebt und das auch noch offen kommuniziert. Schließlich haben wir von Kind auf gelernt, dass Schuster bei ihren Leisten bleiben sollen, der Spatz in der Hand der Taube auf dem Dach vorzuziehen ist und es ratsam ist, erst mal kleine Brötchen zu backen. Und so verharren wir gedanklich meistens dort, wo wir laut Volksmund bitteschön bleiben sollen: auf dem Teppich. Allenfalls in unseren Tagträumen und Fantasien gestatten wir uns, nach Großem zu streben.

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