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Hotel Mama als Karrierefaktor

Das Elternhaus hilft bei der Karriere. Wer sich nämlich bei Jobverlust im Alter von 20 Jahren nicht wieder bei Mama und Papa einquartiert, der verdient sechs Jahre später im Schnitt 25 Prozent weniger als diejenigen, die im Alter von 20 Jahren nicht arbeitslos waren. Wer dagegen als zwanzigjähriger Arbeitsloser wieder unter das elterliche Dach flüchtet, steht später nicht schlechter da als diejenigen, die von früher Arbeitslosigkeit verschont blieben. Ermittelt hat dies der US-Ökonom Greg Kaplan von der University Pennsylvania anhand der Biografien von 1.500 Männern. Erklärung für die Wirkung des Hotels Mama: Etwaige, zu einem guten neuen Job führende Durststrecken (etwa Praktika bei niedrigem Gehalt) lassen sich im sicheren Nest leichter überwinden. Wer dagegen seine Miete zahlen muss, nimmt eher den nächsten Null-acht-fünfzehn-Job an.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 175, Oktober 2012
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