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Global Workforce Study 2012

Sicherheit geht vor

Bei der Wahl des Arbeitgebers ist den Deutschen die Sicherheit des Arbeitsplatzes noch wichtiger als das Gehalt. Das geht aus der Global Workforce Study 2012 hervor, einer internationalen Studie über Mitarbeiterbindung und -engagement der Unternehmensberatung Towers Watson. Für die seit 2003 zum fünften Mal erstellte Studie wurden 32.000 Mitarbeiter in 28 Ländern befragt. Für die befragten 1.000 deutschen Arbeitnehmer spielt die Sicherheit des Arbeitsplatzes nicht nur bei der Wahl des Jobs eine entscheidende Rolle. Auch für die Bindung an das Unternehmen ist Sicherheit ein wichtiger Faktor, sie liegt heute nach Gehalt und dem Wunsch nach selbstständigem Arbeiten auf dem dritten Platz und damit über dem internationalen Durchschnitt. Die Studienautoren führen das hohe Sicherheitsbedürfnis auf die Beschleunigung der Konjunkturzyklen zurück: 'Die starken wirtschaftlichen Schwankungen sowie die Krisen der vergangenen Jahre haben tiefe Spuren bei den Arbeitnehmern hinterlassen', erklärt Heike Ballhausen, Leiterin des Beratungsbereichs Talent Management & Organizational Align­ment bei Towers Watson EMEA.

Wie aber sollen Unternehmen auf die steigende Unsicherheit ihrer Mitarbeiter reagieren? Um nachhaltiges Engagement im Unternehmen zu fördern, ist den Autoren zufolge vor allem die Führungsfähigkeit der Unternehmenslenker gefragt. 'Um dem Wunsch der Mitarbeiter nach einem sicheren Arbeitsplatz nachzukommen, sollten sich Unternehmen auf eine strategische Personalplanung, alternative Arbeitszeitmodelle sowie auf verkürzte Probezeiten für Schlüsselpositionen konzentrieren', empfiehlt Bernd Süßmuth, Leiter des Bereichs Talent & Rewards bei Towers Watson Deutschland.
Autor(en): (ena)
Quelle: managerSeminare 174, September 2012
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