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Wenn´s um´s Geld geht …

Gewinn- und Kapitalbeteiligung bei Unternehmen

Der 'unternehmerisch denkende und handelnde Mitarbeiter' ist die meistzitierte Forderung von seiten der Unternehmensleitung. Dessen materielle Beteiligung am Unternehmen ist dann jedoch die logische Konsequenz und sichtbarer wie glaubwürdiger Ausdruck dieser Forderung. Gerade in Krisenzeiten versprechen Kapitalbeteilungsmodelle den Unternehmen mehr Handlungsspielraum: die Eigenkapitalbasis wird gestärkt, Umsatzrendite und Produktivität sind höher als bei Vergleichsunternehmen. Welche Beteilungsmöglichkeiten bieten sich an?

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Produktivität, Stärkung der Eigenkapitalbasis, Gewinnsteigerung, Sicherung der Unternehmenszukunft - würden deutsche Unternehmen heute zu ihren obersten Unternehmenszielen befragt werden, wären dies sicher die meistgenannten Antworten. Wie lassen sich diese Ziele erreichen?

Die Mitarbeiterbeteiligung oder betriebliche Partnerschaft ist ein Instrument, das diesen Zielen Rechnung trägt. 2000 Unternehmen in Westdeutschland und 500 Unternehmen in Ostdeutschland haben dies erkannt und nutzen die Vorteile der Mitarbeiterbeteiligung - wohlwissend, daß die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der eigentliche Schlüssel zum Erfolg ist. Aus diesem Grund orientieren Unternehmen ihre Entscheidungen immer mehr auch an den Bedürfnissen der Beschäftigten, an deren Werten und individuellen Zielen. Im Konzept der betrieblichen Partnerschaft verbinden sich Humanität und Produktivität. Die Motive für die Einführung einer Mitarbeiterbeteiligung reichen daher von wirtschaftlichen bis hin zu rein unternehmensethischen Gründen.

Betriebliche Partnerschaft meint sowohl die materielle als auch die immaterielle Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen. Jedes Unternehmen setzt dabei eigene Schwerpunkte. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß betriebliche Partnerschaft dann am erfolgreichsten ist, wenn sie als ganzheitliche Teilhabe am Betrieb verstanden wird. Die einzelnen Elemente der Mitarbeiterbeteiligung lassen sich nicht unabhängig voneinander sehen. Zum Teil bedingen sie sich gegenseitig, bauen aufeinander auf. Jede Unternehmensleitung wird für sich herausfinden, welche Instrumente sie für die geeignetsten hält.

Der Schwerpunkt dieses Artikels ist die materielle Mitarbeiterbeteiligung. Diese berührt aber nicht die vom Mitarbeiter direkt erfahrbaren und beeinflußbaren Ebenen des Unternehmens. Insbesondere der Arbeitsplatz und die Arbeitsumgebung sind von der Mitarbeiterkapitalbeteiligung, in welcher Form auch immer, nicht betroffen. Das bedeutet, wenn eine Mitarbeiterbeteiligung ihre möglichen individuellen, einzelwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen haben soll, muß im Sinne einer ganzheitlichen Teilhabe die materielle Komponente durch immaterielle Beteiligungsformen unterstützt werden…

Autor(en): Gabriele Dehlinger
Quelle: managerSeminare 13, Oktober 1993, Seite 78 - 84 , 20559 Zeichen

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