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BT Ignite stärkt Mitarbeitern den Rücken

Gesundheitsmanagement

Eine Befragung bei Viag Interkom im Frühjahr 2000 ergab, dass sich 98 Prozent der Mitarbeiter für Firmensportangebote interessieren. So entwickelte das Telekommunikationsunternehmen gemeinsam mit der Technischen Universität München ein neues Modell für Mitarbeitersport, bei dem schon der Name Programm ist.

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'Aktiv' heißt das Sportprogramm für Mitarbeiter, das die Restrukturierung überdauert hat und heute bei BT Ignite - ehemals Viag Interkom - integraler Bestandteil der Unternehmenskultur ist. Das Angebot reicht von Badminton über Inlineskating bis zu Yoga und Rückenübungen. Zudem können die Angestellten während der Arbeitszeit an Entspannungsübungen für besonders beanspruchte Zonen wie Nacken und Augen teilnehmen.

Aber auch Outdoor-Fans kommen voll auf ihre Kosten: Beim Mountainbiking werden neben Technik und Sicherheit auch Kommunikation und Spaß vermittelt. Besonders hoch im Kurs stehen zur Zeit bei den Mitarbeitern von BT Ignite Golfkurse, Lauftreffs und Tenniscamps. Und auch die Mitarbeiter, die es aufs Wasser zieht, haben freie Auswahl zwischen Tauchen, Wasserski und Segeln. Das monatliche Programm wird durch zusätzliche Trainingswochen und Touren ergänzt, beispielsweise für Tanzkurse oder Yoga.

Seit Beginn des Projektes mit BT Ignite wurden zwischenzeitlich bereits 15 Diplom- und Zulassungsarbeiten an der TU München über das innovative Mitarbeiter-Sportprogramm verfasst, und acht weitere sind derzeit in Arbeit. Nach Meinung von Swen Grauer 'kann der klassisch betriebene und organisierte, nicht auf die Mitarbeiter und das Unternehmen abgestimmte Betriebssport nicht als Instrument eingesetzt werden, um auch entsprechende Botschaften im Unternehmen zu transportieren. Vielmehr müssen alle wesentlichen Funktionseinheiten an heutigen Sportprojekten mitwirken', betont er. 'Nur so kann der Mitarbeitersport speziell auf die Bedürfnisse eines Unternehmens abgestimmt und je nach situativer Gegebenheit in seinen Zielen variiert werden.' Wesentlicher Bestandteil sei dabei eine exakte Interessensanalyse bei den Mitarbeitern, die sich alleine schon durch die Befragung von Anfang an mit dem Projekt identifizieren können und sich eingebunden fühlen.

Autor(en): Claudia M. Griffin
Quelle: management&training 08/02, August 2002, Seite 24 - 25

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